Auf dem Weg nach Pyeongchang: 

Darum steckte Lindsey Vonn stundenlang in München fest

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Lindsey Vonn war bereits 2015 am Flughafen München. Vonn war auf dem Weg zum Ski-Weltcup in Sofia und bemerkte erst am Flughafen, dass sie ihren Pass vergessen hat. Mit dem Passersatzdokument konnte Vonn ihre Reise Richtung Bulgarien ohne Zeitverzug antreten.
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München - Ski-Superstar Lindsey Vonn startete auf ihrem Weg zu den olympische Winterspielen in Pyeongchang von München aus. Am vergangenen Wochenende fand ja noch das Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen statt. Doch am Flughafen steckte sie erstmal stundenlang fest:

Am Mittwoch startete Ski-Star Lindsey Vonn von München aus in Richtung olympische Winterspiele in Pyeongchang. Doch etwas einfacher hat sie sich ihre Abreise dann wohl doch vorgestellt. Aber Vonn erwartete am Münchner „Franz Josef Strauß“-Flughafen erstmal eine wahre Odysee an Kleinigkeiten, die ihre Abreise immer wieder verzögerte. 

Via Twitter hielt sie ihre Fans auf dem Laufenden und amüsierte sich im Flieger zunächst einmal köstlich über einen Fan. Dieser versuchte neben ihr klammheimlich ein Foto von ihr zu machen - blöd nur, dass der Blitz auslöste und ihn der Ski-Star "inflagranti" erwischte.

Nur kurz später musste ihr Sitznachbar das Flugzeug verlassen. Der Grund: Er fühlte sich nicht gut. Darüber wunderte sich die Amerikanerin: „Ok, das ist echt komisch. Der arme Mann neben mir verlässt gerade das Flugzeug, weil er sich nicht gut fühlt. Hab‘ ich irgendwas gesagt? (Ich hab nicht einen Mucks von mir gegeben) #GuteBesserungJunge“, twitterte Vonn aus dem Flieger am Münchner Flughafen.

Doch noch immer startete der Flieger nicht in Richtung olympische Spiele. Es wurde lediglich immer verrückter für die Passagiere: Mehr als zwei Stunden lang saßen Vonn und die Passagiere im Lufthansa-Flieger, ohne dass man abheben konnte. Dann die Nachricht: Alle raus! Der Flieger hatte offenbar einen technischen Defekt und durfte nicht starten. Der Galgenhumor brach durch und Vonn lies auf Twitter ihre Follower abstimmen, wie lange man wohl von München nach Pyeongchang brauchte:

Wieder in der Abflughalle gestrandet, warteten Vonn und die übrigen Passagiere der Lufthansa-Maschine, dass eine neue Maschine startklar gemacht wurde. Nach fast fünf Stunden war es endlich soweit und so saß der Ski-Star gegen 21 Uhr im Flieger. Sie bedankte sich noch bei allen Flugbegleitern für ihren Einsatz und ihre Überstunden.

Doch erst gegen 22.30 Uhr ging es dann endlich los. Der Flieger durfte starten und auf Vonn wartete ein 10-Stunden-Flug nach Korea.

Aber Hut ab! So entspannt und humorvoll wie Vonn muss man eine derartige Odysee erstmal über sich ergehen lassen.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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