Nach eskaliertem Streit in München

Opfer geschlagen und ins Gleis geschubst - Täter stellt sich Polizei

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Die Polizei fahndet nach diesem Mann.
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München - Ein Streit eskalierte im Oktober am U-Bahnhof Scheidplatz. Ein Unbekannter schubste dabei seinen Kontrahenten ins Gleisbett. Am Mittwoch stellte sich der Täter der Polizei. 

Update, 27. November, 15 Uhr - Pressemeldung Polizei München

Wie bereits berichtet, geriet ein 39-Jähriger Münchner mit einem unbekannten Mann am U-Bahnhof Scheidplatz am Donnerstag, den 3. Oktober, gegen 00.10 Uhr, in Streit. Dabei schlug der Unbekannte den Münchner mit seinem mitgeführten Regenschirm gegen den Kopf

Im Rahmen eines sich anschließenden Gerangels schubste er den 39-Jährigen ins Gleisbett. Der Münchner wurde verletzt und mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der unbekannte Täter fuhr wenige Minuten nach der Tat mit der Linie U3 in Richtung Innenstadt. 

Die Tat wurde von Kameras des U-Bahnhofs Scheidplatz aufgenommen. Nach der Öffentlichkeitsfahndung stellte sich der Täter bei der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen). Bei ihm handelt es sich um einen 48-jährigen Münchner. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Erstmeldung, 26. November, 12.30 Uhr

Wie da Polizeipräsidium München mitteilt, wird derzeit nach einem unbekannten Mann gefahndet, der am 4. Oktober einen 39-jährigen Münchner am U-Bahnhof Scheidplatz angriff. Er war mit dem Mann in Streit geraten und hatte ihm mit einem Regenschirm gegen den Kopf geschlagen. Anschließend brach ein Gerangel aus, bei dem der Unbekannte den 39-Jährigen ins Gleisbett schubste. 

Der Münchner wurde verletzt und mit Kopfverletzungen in eine Klinik eingeliefert. Der Täter fuhr kurz nach der Tat mit der U-Bahnlinie 3 in Richtung Innenstadt. Der Vorfall wurde von Sicherheitskameras aufgenommen. 

Täterbeschreibung

Der Täter ist männlich, etwa 45 bis 55 Jahre alt, 190 Zentimeter groß und von kräftiger Statur. Er hat eine Glatze und war zur Tatzeit mit einer Tracht und Strickjacke bekleidet. 

Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

jv/Pressemeldung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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