Einsatzkräfte für Münchener Oktoberfest vorgestellt

Team des Sanitätsdienstes ist ein Schlag ins Gesicht des BRK

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Das Rote Kreuz ist ab sofort nicht mehr für den Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest zuständig.
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München - Am 22. September beginnt das Oktoberfest. Im Vorfeld hatte monatelang eine Auseinandersetzung zwischen Rotem Kreuz und Aicher Ambulanz zwecks des Sanitätsdienstes für Schlagzeilen gesorgt. Die Geschichte ist nun um ein Kapitel reicher:

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, hat der neue Betreiber Aicher Ambulanz nun seine "Mannschaft" für die diesjährige Wiesn vorgestellt. Und dies ist für das Bayerische Rote Kreuz ein Schlag ins Gesicht: Denn die Truppe besteht zu 80 Prozent (!) offenbar aus Kräften, die im letzten Jahr noch für das Rote Kreuz im Dienst waren. Weiterer Unterschied: 2017 taten die Männer und Frauen den Dienst noch ehrenamtlich, dieses Jahr gibt es pro Schicht eine Aufwandsentschädigung zwischen 65 und 100 Euro.

"Wir können diese Zahl nicht bestätigen, weil wir nicht wissen, wer von den Ehrenamtlichen sich auf der Wiesn engagiert", erklärte ein BRK-Sprecher der Zeitung hierzu auf Anfrage. Bei der Aicher Ambulanz ist man mit dem Stand der Vorbereitungen dagegen sehr zufrieden. Während der Wiesn seien täglich mehr als 100 Kollegen auf der Sanitätsstation im Einsatz, hieß es. "Die Helferzahl liegt sogar noch über den Vorgaben der Stadt", betont Peter Aicher. Auch Wiesn-Chef Josef Schmid hat von den Planungen "einen sehr guten Eindruck".

Im April war bekannt geworden, dass das Rote Kreuz nach 130 Jahren den Zuschlag für den Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest verloren hatte. Anschließend folgte eine öffentliche "Schlammschlacht", wobei das BRK bereits kurz darauf "massiven Widerstand gegen die Entscheidung" angekündigt hatte - letztlich vergeblich.

Quelle: rosenheim24.de

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