Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Alle Radwege führen in die Stadt

Mühldorf - Der „Mühldorfer Radlstern“ bietet Einheimischen und Touristen Touren, die Rad- und Bahnfahren verbinden. Karten und App sind jetzt erhältlich, so der Mühldorfer Anzeiger.

Der „Mühldorfer Radlstern“ beruht auf einer Idee: Ohne großes Gepäck mit dem Fahrrad unterwegs sei und dabei die ganze Region erkunden. Gleichzeitig sollen Radler immer die Möglichkeit haben, in den nächsten Zug zu steigen und die Etappen damit ganz nach ihrem Geschmack einrichten zu können.

Die jetzt vorgelegte Sammlung von Fahrradkarten bietet sieben verschiedene Radtouren, die von Mühldorf aus möglich sind oder in die Stadt zurückführen. Sternförmig verlaufen von Mühldorf aus nach Landshut, München, Passau, Rosenheim, Salzburg, Simbach-Braunau und Traunstein.

Die Strecken verlaufen immer in der Nähe der Bahnlinie, Bahnhöfe sind eingezeichnet und auch das Höhenprofil ist angegeben. Die Kilometerzonen helfen beim Planen der Etappe. „Der Mühldorfer Radlstern soll den sanften Tourismus zu uns locken und Mühldorf kulturell und touristisch aufwerten. Wir haben hier ja keinen See oder Berge“ erklärt Walter Gruber, bei der Stadt zuständig für Tourismus. „Normalerweise sind die Radlfahrer nur eine Nacht in Mühldorf. Mit dem Radlstern versuchen wir, sie länger in der Stadt zu behalten.“Das Gepäck bleibt im Hotel und am Abend können die Besucher Restaurants und Veranstaltungen in Mühldorf besuchen.

Die Idee ist nicht neu, sie entstand schon 20 Jahren entstand noch unter Bürgermeister Günther Knoblauch. In den letzten Monaten hat ein Team des Büros Schubert & Franzke aus St. Pölten in Österreich ist die Strecken abgefahren und hat die Idee zu Papier gebracht.

Die Karten sind nicht nur in Papierform erhältlich, sie stehen auch in interaktiver Form im Internet zur Verfügung. Auf der digitalen Karte sind alle Informationen genau gegeben, Streckenabschnitte können abgemessen werden, Sehenswürdigkeiten gefunden und Kontakt zu Bahnhöfen hergestellt werden.

Die Kosten beliefen sich laut Gruber auf 60 000 Euro. Eine Förderung über 29 000 Euro bekommt die Stadt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Auf den Messen in der Umgebung bewirbt das Kulturbüro den Mühldorfer Radlstern. „In München auf der Freizeitmesse Free gab es eine sehr hohe Nachfrage“, sagt Gruber. Auch in Österreich, auf der Ferienmesse Linz war Mühldorf mit einem Stand vertreten. Ende März steht noch der „Passauer Frühling“ auf dem Plan.

Nach Ansicht Grubers lohnt sich das Konzept aber nicht nur für Mühldorf: „Am Ende ist das eine Win-Win-Situation für alle. Auch wenn der Hauptpunkt auf Mühldorf gesetzt ist, profitiert die gesamte Region von Südostbayern bis Österreich davon.“

Informationen zum Radlstern gibt es im Kulturbüro unter 08631/ 612 612, in der Mühldorf-App auf mobil.muehldorf.com.

hon/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare