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An der Haltestelle Stachus

Mann absichtlich vor einfahrende S-Bahn gestoßen - Zug überrollt Opfer

Mann vor S-Bahn gestoßen
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Polizisten stehe am S-Bahnhof am Stachus hinter einem Absperrband. Ein Mann hat zuvor einen anderen vor die einfahrende S-Bahn gestoßen. Die Bahn überrollte den 37-Jährigen an der Haltestelle Stachus (Karlsplatz), wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte.

München - Ein Mann hat in München einen anderen vor eine einfahrende S-Bahn gestoßen. Die Bahn überrollte den 37-Jährigen an der Haltestelle Stachus (Karlsplatz).

Update, 14 Uhr - Mann absichtlich vor einfahrende S-Bahn gestoßen

In den Abendstunden des Sonntag (28. November) verständigten mehrere Personen über den Notruf 110 die Einsatzzentrale der Münchner Polizei über ein versuchtes Tötungsdelikt am S-Bahnhof „Karlsplatz“.

Die daraufhin sofort eingesetzten Einsatzkräfte konnten noch am Bahnsteig einen 41-jährigen ägyptischen Tatverdächtigen festnehmen. Dieser soll, nach dem aktuellen Ermittlungsstand, zuvor gegen 15.40 Uhr mit einem 37-jährigen afghanischen Staatsangehörigen in Streit geraten sein und diesen im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung offenbar vorsätzlich in den Gleisbereich vor eine einfahrende S-Bahn S8 (Richtung Flughafen München) gestoßen haben.

Der 37-Jährige wurde im Anschluss durch die S-Bahn überrollt und dadurch schwer verletzt. Er wurde zur weiteren intensivmedizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, befindet sich jedoch derzeit außer Lebensgefahr.

Die Ermittlungen wurden noch vor Ort durch das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) übernommen und umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Dazu musste der Zugverkehr für diesen Bahnsteig vorübergehend gesperrt werden. Während der Tatzeit am Bahnsteig anwesende Personen wurden nach ihrem individuellen Bedarf von Einsatzkräften unmittelbar notfallversorgt bzw. einer psychosozialen Betreuung zugeführt.

Bild-Informationen zufolge soll der Tatverdächtige bei einer psychiatrischen Begutachtung erklärt haben, dass er vom Teufel besessen sei. Deshalb sei er am Montag auch in die Psychiatrie gebracht worden. Weiter heißt es, dass sich das Opfer und das mutmaßliche Opfer gekannt haben sollen. Laut Zeugen sollen die beiden bereits auf der Rolltreppe gerangelt haben. Anschließend habe der Ägypter den Afghanen in den Schwitzkasten genommen und mit voller Wucht vor einen einfahrenden Zug gestoßen haben. Bei der Festnahme habe der Verdächtige „massiven Widerstand“ geleistet.

Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, insbesondere auch zu den Hintergründen und der Motivlage, dauern laut Polizei an.

Erstmeldung:

Der Mann wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nahm einen 41 Jahre alten Verdächtigen fest. Er soll am Nachmittag mit dem Opfer in Streit geraten sein und diesen dann vor die S-Bahn gestoßen haben. Ob sich die beiden Männer kannten und wieso sie stritten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

dpa

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