Am Freitag ist St. Patricks Day 

Bayern und Iren und was wir gemeinsam haben

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Landkreis - Am Freitag, den 17. März feiern die Iren ihren Nationalfeiertag, den St. Patrick´s Day - und mit ihnen auch viele Bayern in der Region. Was haben wir eigentlich mit den Iren so gemeinsam?

So unähnlich, wie es oft auf den ersten Blick scheint, sind sich die Bayern und die Iren gar nicht. Wir haben hier ein paar Gemeinsamkeiten aufgelistet, mit einem Augenzwinkern.

Der Dialekt

Als Mutter- oder Erstsprache existiert das Irische nur in Form von Dialekten, es gibt keine als Muttersprache gesprochene Standardsprache. Wer einem Iren schon einmal zugehört hat, weiß, dass es manchmal sehr schwierig ist sie zu verstehen. 

Auch den Bayern sagt man ja nach, dass der Rest von Deutschland beim Dialekt nur schwer mitkommt. So richtig Hochdeutsch redt hier ja a koana. Spätestens nach dem dritten Weißbier oder Guinness sind dann aber meist alle Sprachbarrieren verschwunden.

Außerdem: Es besteht kein großer Unterschied zwischen bairisch und airisch (irisch) – nur ein B!

Die Liebe zum Bier

Bayern wie Iren sind sehr gesellig und halten sich gern im Wirtshaus oder im Pub auf. Und da sind wir schon bei der nächsten Gemeinsamkeit: Der Liebe zum Bier. 

Die in Irland üblichen Biersorten sind das Irish Red Ale, das Stout und das Lager, wohingegen an in Bayern eher auf das Helle, das Weißbier zurückgreift. Wer glaubt, dass die Iren vor allem das weltberühmte Stoutbier Guinness bevorzugen, der i(r)rt: Stout macht nur 34% des gesamten Bierverbrauchs in Irland aus, 63% des Bierkonsums entfällt auf das Lager und 5% auf Ale.

Landwirtschaft

Bayern sowie Irland sind von der Landwirtschaft geprägt, besonders in bäuerlichen Familienbetrieben. Das Bayerische Fleckvieh ist von den Wiesen Bayerns nicht wegzudenken.

Irland hingegen wird oft als Land der Schafe dargestellt. Wer aber denkt, dass Schafe die Hauptrolle in der Landwirtschaft spielen, der irrt: Rindermast und Milchwirtschaft sind dort vorherrschend. Dennoch grasen etwa acht Millionen Schafe auf der grünen Insel. Das sind immerhin noch sehr viele mehr als in Bayern. Hier werden nur rund 378.400 Schafe gehalten.

Religion

Bayern ohne katholische Kirche ist kaum vorstellbar. Sie prägt die bayerische Kultur seit  Jahrhunderten. In Bayern sind etwas mehr als die Hälfte der Menschen römisch-katholisch. Nach dem Saarland ist Bayern das Bundesland mit den prozentual meisten Katholiken.

In Irland ist römisch-katholisch ebenfalls die vorherrschende Religion. Über 80 Prozent der Bevölkerung ist katholisch.

Die Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten haben uns die Simpsons hier anschaulich gemacht.

Es gibt sogar einen Deutsch-Irischen Freundeskreis Bayern e.V. der seit 1986 in Sachen deutsch-irischem Kulturaustausch unterwegs ist. Zum St. Patrick´s Day wurden sogar Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt, zum Gedenken des Schutzpatrons der Iren, grün eingefärbt. 

Quelle: rosenheim24.de

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