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Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein informiert

Individuelle Lösungen und intensivere Tierwohlberatung als Zukunftschance für kleinere Höfe

Landwirte sollen durch individuelle Lösungsvorschläge vom AELF unterstützt werden
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Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) bietet eine individuelle Beratung zu situationsgerechten und bezahlbaren Laufstalllösungen an.

Gute Aussichten für Mensch und Tier: In Zukunft soll mit individueller Beratung, passenden und vor allem bezahlbaren Lösungen für mehr Tierwohl und für eine Sicherung der Existenz der Milchviehbetriebe gesorgt werden.

Traunstein – Mit individueller Beratung zu situationsgerechten und bezahlbaren Laufstalllösungen möchte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) auch kleineren Milchviehbetrieben helfen, weiterbestehen und ihren Rindern mehr Tierwohl bieten zu können. Deshalb sei die Stallbauberatung derzeit ein wichtiger Schwerpunkt, wie Amtschef Alfons Leitenbacher betont. Denn die Milchviehhalter leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft und zu unserer regionalen Versorgung.

Doch sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Milchviehbetriebe stehen derzeit vor großen strukturellen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen. Meist kleinere Milchviehbetriebe, teils mit Sommerweidehaltung, stehen vor der Frage, wie der bestehenden Anbindestall in einen Laufstall umgebaut werden kann. Seitens der Molkereien und des Lebensmittelhandels wird zunehmend gefordert, die Kühe in Laufstall- oder Auslaufsystemen zu halten. Das AELF Traunstein bietet dafür eine neutrale, firmenunabhängige Beratung an, die angesichts der zunehmenden Tierwohldiskussion zurzeit sehr gefragt ist.

Gerade bei kleineren Milchviehbetrieben in beengten Lagen erfordert die Umstellung zur Laufstallhaltung Kreativität und Kompromisse, sagt Dipl. Ing. Thomas Winkler, Berater für Stallbau und Tierwohl am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein unterstützen die Landwirte in der Planungsphase, um die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Stallbau einzuhalten. Unser Ziel ist, eine betriebsindividuelle Stallbaulösung zu finden, in der sich die Tiere wohl fühlen und die Landwirte gute Arbeitsbedingungen haben; so der Agraringenieur.

Eine wirtschaftliche Baulösung ist oftmals eine Kombination aus An- und Umbau unter Einbeziehung der bestehenden Altgebäude und - wenn möglich - mit Weidehaltung. Bei den jährlich vom AELF angebotenen Stallbauseminaren werden neben dem Schwerpunkt auf tiergerechte Stallbauten die Themen Tierwohl, Baurecht und Investitionsförderung behandelt und anhand von Betriebsbesichtigungen vorgestellt.

Ergänzt werden die staatlichen Beratungsleistungen mit verschiedenen Förderprogrammen, die an die Bedürfnisse der Betriebe angepasst sind. So können Tierhalter Investitionszuschüsse von bis zu 40 Prozent erhalten, wenn sie in besonders tiergerechte Haltungsformen investieren. Da diese Maßnahmen allein für den Umbau der Tierhaltung nicht ausreichen, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bereits im Juni das rein aus bayerischen Landesmitteln finanzierte Bayerische Tierwohlprogramm BayProTier gestartet.

Mit dem Programm wird der notwendige Mehraufwand durch eine jährliche tierbezogene Prämie ausgeglichen. Das Programm startete zunächst mit der Zuchtsauenhaltung und Ferkelaufzucht und soll in den nächsten Jahren schrittweise auf andere Haltungsverfahren ausgeweitet werden. BayProTier fördert die Weiterentwicklung des Tierwohls in bayerischen Ställen und schafft eine langfristige Perspektive durch Planungssicherheit.

Für weitere Informationen können sie Thomas Winkler vom AELF Traunstein unter der Telefonnummer 0861 /70980 oder per E-Mail unter thomas.winkler@aelf-ts.bayern.de kontaktieren.

Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein

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