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Zum vierten Mal

Mit einem Rekordflug zur Meisterschaft: Hochfellnflieger Bergen sind deutsche Vereinsmeister

Der atemberaubende Blick vom Rauschberg in Richtung Chiemgau-Arena.
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Der atemberaubende Blick vom Rauschberg in Richtung Chiemgau-Arena.

2012, 2014, 2015 und nun auch 2022: Die Hochfellnflieger Bergen haben sich zum vierten Mal die deutsche Meisterschaft in der Vereinswertung gesichert. Ein Flieger hatte daran einen sehr großen Anteil.

Bergen – Die Hochfellnflieger Bergen haben sich im Wettbewerbsjahr 2021/2022, das Mitte September endete, zum vierten Mal die deutsche Meisterschaft in der Vereinswertung gesichert. Das Trio Tim Huber, Dietmar Siglbauer und Oliver Teubert setzen sich mit insgesamt 4.004 Punkten vor den Ostrachtaler Gleitschirmfliegern mit 3.994 Punkten durch.

Rekordflug über 300 Kilometer

Mit einem Rekordflug über 300 Kilometer hatte Top-Pilot Tim Huber maßgeblichen Anteil an diesem großen Erfolg. Der Teisendorfer startete seinen Rekordflug an der Grente in Südtirol und flog in elf Stunden ein sogenanntes FAI-Dreieck mit der Rekordpunktezahl von 611 Punkten. Bereits am 15. Mai gelang Huber vom Unternberg in Ruhpolding ein weiterer beeindruckenden Flug. Nach zehn Stunden Flugzeit und 250 Kilometern beendete der 30-jährige diesen Flug in St. Martin bei Lofer.

In der Gesamtwertung aller deutschen Piloten belegt Huber mit nur neun Punkten Rückstand Platz zwei hinter Markus Anders. Der Profipilot, vielen bekannt durch seine Teilnahme an den X-Alps, startet für den DGCW Neidlingen, ist aber mittlerweile in Grassau beheimatet.

Top-Ten-Platzierung für Loidl

In der Gesamtwertung freute sich auch Maximilian Loidl aus Marquartstein mit Platz neun über eine Top-Ten-Platzierung. Dem 29- Jährigen gelang 2021 der weiteste Gleitschirmflug vom Hochfelln.

Nicht weniger beeindruckend ist die Flugausbeute von Dietmar Siglbauer (Egerdach) und Oliver Teubert (Landkreis Mühldorf), die beide auch Dreiecke mit 250 Kilometer vom Unternberg in Ruhpolding und der Grente absolvierten.

Siglbauer verfehlt das Stockerl

Dietmar Siglbauer verfehlte in der Wertung „Sport“ auf Rang vier das Stockerl, war aber mit dem Abschneiden in der Vereinswertung vollauf zufrieden. „Nach den Jahren 2012, 2014 und 2015 war es für die Fellnflieger wieder an der Zeit, ganz oben zu stehen und den Titel in den Chiemgau zu holen. Jetzt freuen wir uns bereits auf die Siegerehrung, die der Deutsche Hängegleiterverband im November durchführt.“

Das neue Wettbewerbsjahr ist Mitte September erneut angelaufen. Die weiten Streckenflüge sind aufgrund der langen Sonneneinstrahlung und den thermischen Bedingungen erst wieder ab Mai möglich. Bis dahin werden von den Top-Piloten am Computer bereits neue Strecken geplant. Da alle Flüge mit GPS aufgezeichnet werden, kann man diese unter www.dhv-xc.de nachverfolgen.

pf

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