Gemeinderat einverstanden mit wasserrechtlicher Erlaubnis

Abwasser aus Kläranlage darf weiter in die Lofer eingeleitet werden

Reit im Winkl – Für das Einleiten von behandeltem Abwasser aus der Kläranlage in die Lofer hat die Gemeinde Reit im Winkl die Neuerteilung der gehobenen Erlaubnis mit Einreichung der Unterlagen im Juli 2018 beim Landratsamt Traunstein beantragt:

Es handelt sich um mechanisch, biologisch und chemisch behandeltes Abwasser. Mit dem jetzt vorliegenden Entwurf zur wasserrechtlichen Erlaubnis zum Einleiten von Abwasser zeigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einverstanden.


Bürgermeister Matthias Schlechter erläuterte, dass es für die Benutzung der Lofer einer gehobenen Erlaubnis gemäß dem Wasserhaushaltsgesetz bedürfe. Der jetzt vom Landratsamt vorliegende Entwurf sehe eine Befristung bis Ende 2040 vor. Mit der Erlaubnis werde die Übergangserlaubnis vom Oktober 2018 abgelöst.

Der maximale Abfluss wird mit 450 Kubikmetern pro Stunde festgesetzt. Außerdem werden die einzuhaltenden Werte im Bescheid vorgegeben sowie Anzeige- und Informationspflichten festgelegt. Vorgaben zur Klärschlammbehandlung sowie zum Schutz der Fischerei sind ebenfalls im Bescheid geregelt. Die Gemeinde wird außerdem verpflichtet, in ausreichender Zahl ausgebildetes und zuverlässiges Personal einzusetzen.


Der Gemeinde ging vor kurzem der Entwurf des Bescheids vom Landratsamt zur Anhörung zu. Sie wurde gebeten mitzuteilen, ob damit Einverständnis besteht. Von Seiten des Klärwerks wurden inzwischen keine Bedenken gegen die Inhalte des Bescheids vorgebracht.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass von Seiten der Gemeinde mit dem Entwurf zur wasserrechtlichen Erlaubnis zum Einleiten von Abwasser aus der Kläranlage Reit im Winkl in die Lofer Einverständnis besteht.

Sepp Hauser

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