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Aktuelle Corona-Analyse und Langzeitentwicklung

„Omikron vorherrschend“: Zahlen steigen sprunghaft - so ist die Lage in Mühldorfs Kommunen

Im Nu liegt der Landkreis Mühldorf mit seiner Sieben-Tage-Inzidenz wieder über der 1000er-Marke. Auch in den Kommunen schlägt sich die Omikron-Welle deutlich nieder. Wir haben die aktuellen Zahlen analysiert.

Landkreis Mühldorf - Die Omikron-Variante des Coronavirus hat sich inzwischen auch im Landkreis Mühldorf etabliert. Laut Landratsamt ist sie inzwischen die „deutlich vorherrschende Virus-Variante“. 1601 Menschen im Landkreis gelten derzeit als „aktiv“ mit dem Coronavirus infiziert - wieder 435 mehr als eine Woche zuvor. Im Schnitt heißt das: 1,37 Prozent aller Bürger im Landkreis Mühldorf sind aktuell (Stand 21. Januar) infiziert.

Fast 2,8 Prozent aller Obertaufkirchner nachweislich Corona-infiziert

Am deutlichsten von diesem Schnitt weichen vor allem drei Gemeinden ab, die bei ihrem „Infiziertengrad“ über zwei Prozent liegen: Obertaufkirchen, Reichertsheim und Zangberg. In Obertaufkirchen machen die 72 „aktiven“ Corona-Fälle 2,76 Prozent aus, in Reichertsheim sind es 2,26 Prozent (37 „aktive“ Fälle), in Zangberg 2,12 Prozent (24 „aktive“ Fälle). Über 1,9 Prozent liegt man außerdem auch in Buchbach und Rechtmehring.

Zahl der aktiv Corona-Infizierten in den Kommunen des Landkreises Mühldorf, Stand 21. Januar.

Bei der absoluten Zahl führen naturgemäß die großen Orte im Landkreis Mühldorf: Allen voran in Waldkraiburg gibt es im Vergleich zur Vorwoche einen deutlichen Sprung nach oben. Dort sind jetzt nachweislich 386 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, knapp 130 mehr als vor einer Woche. In Mühldorf sind es 232, in Neumarkt-St. Veit 105. Alle weiteren Orte liegen im ein- oder zweistelligen Bereich. Am wenigsten Fälle weisen Jettenbach (5), Taufkirchen und Erharting (6) aus.

„Aktive“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Mühldorf im Laufe der vergangenen Wochen.

Noch deutlicher als in Waldkraiburg ist das Plus bei den Corona-Infizierten aber in Neumarkt-St. Veit, Mettenheim, Buchbach, Obertaufkirchen, Aschau oder Reichertsheim. Es geht aber auch in die andere Richtung: In Egglkofen, Schwindegg, Unterreit, Kirchdorf und Rechtmehring hat sich die Lage entspannt. Positiv auch deshalb, weil Unterreit und Rechtmehring vergangene Woche noch als „Hotspots“ im Landkreis, mit Infiziertenquoten von über 2,5 Prozent, galten.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 262 Todesfälle im Landkreis zu beklagen, einer mehr als in der Vorwoche. Sieben Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Mühldorf müssen derzeit in den heimischen Krankenhäusern behandelt werden, davon einer auf der Intensivstation. 71,7 Prozent der Bürger im Landkreis sind bereits zweitgeimpft, 49,8 Prozent auch „geboostert“Die neue Corona-Variante „Omikron“ gilt als wesentlich ansteckender als Delta. Gleichzeitig gehen Fachleute davon aus, dass Omikron im Schnitt mildere Krankheitsverläufe verursacht

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Rubriklistenbild: © Stadt Waldkraiburg

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