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Mögliches Aus für Geburtshilfe in Mühldorf: So diskutiert Ihr

„Wir sind eine Kreisstadt, da gehört das dazu!“

In der Diskussion zur möglichen ausschließlichen Verlagerung der Geburtshilfe am Innklinikum zum Standort Altötting zeichnet sich eine klare Meinung ab. (Rechts: Ingrid Steinleitner, Stationsleitung der Entbindungsstation in Mühldorf.)
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In der Diskussion zur möglichen ausschließlichen Verlagerung der Geburtshilfe am Innklinikum zum Standort Altötting zeichnet sich eine klare Meinung ab. (Rechts: Ingrid Steinleitner, Stationsleitung der Entbindungsstation in Mühldorf.)

Tögings Bürgermeister Tobias Windhorst sorgte bereits in politischen Kreisen mit seiner Forderung nach einer Verlagerung der Geburtshilfe des Innklinikums in Mühldorf ausschließlich an den Standort in Altötting für Wirbel. In unserer Leserschaft gibt zeichnet sich eine klare Meinung dazu ab.

Altötting/Mühldorf am Inn - „Ich war in Mühldorf super zufrieden bei der ersten Entbindung. Bei der zweiten jetzt im September war ich in Altötting. Fand ich mega chaotisch. Die Geburt an sich im Kreißsaal ist immer ne eigene Sache. Ich fand die Station nicht so Bombe. Sehr wenig zeit, wenig Hilfe und so weiter. Ich denke, das ist aber auch der hohen Zahl an Patienten geschuldet. Also wäre es sicher von Vorteil, wenn man mit Mühldorf eine Entlastung für Altötting schaffen könnte“, schreibt Käthe K. unter dem Facebook-Post zum Artikel der OVB-Heimatzeitungen. „Es sollten bei einer Klinik wirklich nicht nur um Gewinn gehen! Ich fand die Entbindungsstation und den Service dort bei der Geburt meiner Tochter wirklich gut! Wäre sehr schade wenn diese Abteilung wegfallen würde“, bemerkt auch Helmuth F..

Mögliches Aus für Geburtenstation in Mühldorf: So diskutiert Ihr

Tögings Bürgermeister und CSU-Fraktionsvorsitzender im Altöttinger Kreistag, Dr. Tobias Windhorst, der auch Mitglied im Verwaltungsrat der Klinik ist, hat kürzlich die Geburtshilfe am Klinikstandort in Mühldorf massiv infrage gestellt. Er fordert sogar deren Schließung. Seine Forderung wird von Vertretern der CSU, UWG, SPD und Grüne entschieden abgelehnt. Gegenüber den OVB-Heimatzeitungen erläuterte Windthorst, dass die personellen Probleme der Station in Mühldorf der Hauptgrund dafür seien. Thomas Ewald, Vorstandsvorsitzender des InnKlinikums Altötting und Mühldorf betonte wiederum, es werde bereits alles dafür getan, diese Personalproblem baldmöglichst zu beheben. Am Fusionsvertrag, welcher den Erhalt der Geburtenstation vorsieht, habe sich nichts geändert.

Die Meldung sorgt in unserer Leserschaft sichtlich für viel Unmut. Zustimmung oder auch nur Verständnis für Windhorts Argumentation und Forderung äußert niemand in den Kommentaren. „Die Entbindungsstation in Mühldorf war und ist eine der Besten. Die Aussage von Herrn Windhorst ist nicht gerechtfertigt. Alles auf ein Klinikum wie Altötting zu zentralisieren wäre gewiss der falsche Weg“, schreibt etwa auch Thomas Z., „Bin gespannt was da rauskommt. Die Entbindungsststionsstation am Klinikum Mühldorf muss bleiben!“ Auch Andrea K. kommentiert: „Warum nur ? Das war die beste Entbindungsstation überhaupt. Wir sind eine Kreisstadt, da gehört das dazu.“

Sendet uns eure Meinung - Stimmt ihr der Forderung und Argumentation für eine Schließung zu?

Wie im Artikel erwähnt fand sich im Kommentarbereich unter dem Artikel keinerlei Fürsprache zur Forderung nach einer Schließung beziehungsweise Verlagerung der Geburtenstation ausschließlich nach Altötting. Gerne würden wir natürlich aber auch Fürsprecher dieser Forderung zu Wort kommen lassen, dies gerne auch anonymisiert. Entsprechende Leserbriefe könnt ihr an heinz.seutter@ovb24.de schicken.

Es finden sich auch mehrere Schilderungen, wie zufrieden, laut ihrer Aussage, die Kommentierenden mit dem Angebot in Mühldorf waren und sind. „Wir waren in Mühldorf bei unserem ersten Kind auch sehr zufrieden. Es waren alle sehr nett und das Umfeld war sehr persönlich. Hätte sehr gerne mein zweites Kind dort bekommen, aber mit Corona leider nicht möglich. Trotzdem waren mir alle behilflich die beste Lösung zu finden“, schreibt auch Franzi E.. „Machts nur olles zua. Kema de Kinder hoid mehrer im Auto auf d‘Welt“, bemerkt schließlich Petra S. sarkastisch. „Oder besser, die Frauen sollen sich ned so anstellen und wie früher ihre Kinder auf‘m Feld während der Arbeit griang!“

hs

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