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Alle zehn Jahre

Jubiläumsritt zur Partnerstadt Caneva – Radfahrer von „Frischauf“ Neumarkt-St. Veit auf dem Weg ins Friaul

9 Uhr morgens in Neumarkt-St. Veit, Sonnenschein und 19 Grad Celsius: Bestes Radlwetter für den Auftakt zur knapp 480 Kilometer Fahrt nach Caneva.
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9 Uhr morgens in Neumarkt-St. Veit, Sonnenschein und 19 Grad Celsius: Bestes Radlwetter für den Auftakt zur knapp 480 Kilometer Fahrt nach Caneva.

Es ist eine Fahrt im 20. Jahr des Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen der italienischen Kommune Caneva und Neumarkt-St. Veit und eine Neuauflage von früheren Radfahrten, die die Radler von „Frisch auf“ Neumarkt bereits auf sich genommen haben.

Neumarkt-St. Veit – Ein dreifaches „Frisch auf!“ vom Ehrenvorsitzenden Schorsch Eberl, bei dem die wackeren Radfahrer vom gleichnamigen Radfahrverein am Neumarkter Bahnhof lauthals einstimmten und kurz darauf schwangen sich die acht Radler auf ihre Rennräder und schon ging es dahin in Richtung Ampfing.

Das besondere dieser Ausflugsfahrt, die am Dienstag, pünktlich um 9 Uhr gestartet ist: Es ist eine Jubiläumsfahrt im 20. Jahr des Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen der italienischen Kommune Caneva und Neumarkt-St. Veit und eine Neuauflage von früheren Radfahrten, die die Radler von „Frisch auf“ Neumarkt bereits auf sich genommen haben.

Exakter Verlauf der Tour wie 2021

2002, im Jahr eins der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde, haben sich die Neumarkter zum ersten Mal auf die knapp 500 Kilometer lange Reise gemacht. Eine Neuauflage war zehn Jahre später, 2012, erfolgt, wovon dann auch täglich im Neumarkter Anzeiger berichtet worden ist. Jetzt wiederholen die Radler die Fahrt von damals, halten sich unter der Federführung von Fred Klinger an den exakten Streckenverlauf von vor zehn Jahren, wie Bobby Gruber begeistert erzählt.

Unmittelbar vor dem Start schwelgten die Radler, die tatsächlich auch schon zum dritten Mal mit dabei sind, in Erinnerungen. „Die Abfahrt vom Piancavallo war schon ein besonderes Erlebnis“, teilt auch der ehemalige Vorsitzende des Vereins, Georg Eberl begeistert seine Erlebnisse von 2012. Damals hatte der dortige Radfahrverein GC Meschio die Neumarkter Radl-Gruppe am Berg empfangen. Am Ende hatten sich immer mehr Radfahrer der Gruppe angeschlossen, die dann im großen Pulk in Caneva ankam und dort schon freudig empfangen wurde.

Acht Radler, ein Versorgungsauto: Neumarkt-St. Veits Bürgermeister Erwin Baumgartner (rechts) wünschte am Dienstag bei der Abfahrt der Radlgruppe eine unfallfreie Fahrt in den Friaul.

Dieses Mal ist die Gruppe kleiner. Acht Personen starteten zusammen mit dem Versorgungsfahrzeug in Neumarkt-St. Veit, Darunter Hans Leitner, der zusammen mit Erwin Obermaier – beide Mitstreiter von 2012 – die Gruppe während der ersten Etappe nach St. Johann in Tirol begleiten wird.

Zwei weitere Fahrer, Hans Windhager und Georg Richthammer, sind bereits am Montag losgefahren, um sich einen kleinen Vorsprung mit ihren Mountainbikes herauszufahren. „Am letzten Tag werden wir dann zusammen in Caneva angekommen“, verrät Tourenchef Fred Klinger.

Immer wenn „Frisch auf“ auf Reisen geht, gibt es ein Erinnerungs-Shirt. 2022 (links, Fred Klinger) ist es die exakt gleiche Tour wie schon vor zehn Jahren (rechts Bobby Gruber).

Dieser letzte Tag, das wird Freitag, 1. Juli, sein. Dann werden die Radl-Senioren, die meisten um die 60 Jahre und älter, 480 Kilometer in den Beinen haben. Knapp 10 000 Höhenmeter werden sie in diesen vier Tagen hinter sich gebracht haben, wenn es unter anderem über den Stallersattel geht und danach in den Dolomiten ein schöner Pass nach dem anderen auf dem Programm steht. Darunter der Passo di Giau, der Passo Tre Croci oder der Passo Falzarego. Die größte Herausforderung erwartet die Männer am zweiten Tag, wenn etwa 3090 Höhenmeter zu bewältigen sind.

Eine weitere Besonderheit der Radsportler: Mit Bobby Gruber (CSU) und Dr. Klaus Windhager (UWG) sind nicht nur zwei Stadträte mit von der Partie.

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Egbert Windhager (CSU) ist als Vorsitzender des Freundeskreis Caneva aktiv mit dabei und wird nach der Ankunft als Zweiter Bürgermeister auch die Interessen der Stadt vertreten in diesem Jubiläumsjahr, 20 Jahre nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Caneva. Als Vorstandsmitglied des Freundeskreis Caneva wünschte auch CSU-Stadträtin Rosmarie von Roennebeck am Dienstagmorgen eine gute Fahrt. Sie werde in wenigen Tagen dazustoßen, verriet sie.

„Ich wünsche euch eine gute und unfallfreie Fahrt, kommt wieder gut heim. Ich wäre gerne dabei gewesen. Aber es geht nicht“, bedauerte Eberl, der krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste.

Und schon geht der Blick ins Jahr 2032

Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) ließ es sich nicht nehmen, pünktlich zum Start die italienische Fahne zu schwenken, so wie er es immer tat, wenn die Neumarkter Radler nach Caneva aufgebrochen sind: „Es freut mich, dass ihr diese Tradition, alle zehn Jahre nach Caneva zu fahren, aufrecht erhaltet.“ Er selbst könne nicht vor Ort sein, Stadtplatzfest und Einweihung des Kindergartens erfordern seine Anwesenheit in Neumarkt. „Aber der Vize-Capo fährt ja mit und wird die besten Grüße der Stadt ausrichten“, so Baumgartner zu Egbert Windhager. Dass Baumgartner in diesem Jahr nicht mit dabei sein kann, bedauerte auch Bobby Gruber, aber er versprach ihm: „Wir fahren 2032 sicher wieder!“

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