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Medizinische Erfolgsgeschichte

Gute Adresse für Herzpatienten: Dr. Notheis aus Mühldorf leitet seit 20 Jahren Kardiologie im Innklinikum

Dr. Walter Notheis bekommt jährlich zu Weihnachten ein Herzpuzzle geschenkt. Die Arbeiten hängen im Flur der Kardiologie.
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Dr. Walter Notheis bekommt jährlich zu Weihnachten ein Herzpuzzle geschenkt. Die Arbeiten hängen im Flur der Kardiologie.

Seit 20 Jahren gibt es die Kardiologie im Innklinikum in Altötting. Dr. Walter Notheis aus Mühldorf hat seitdem mit seinem Team in der Herzabteilung eine Erfolgsgeschichte geschrieben.

Altötting/Mühldorf – Ein Potpourri an bunten Herzen hängt im Flur der Kardiologie im Klinikum Altötting. Hinter den farbenfrohen Puzzleteilen steckt Dr. Walter Notheis, Leiter der Kardiologie. „Jedes Jahr zu Weihnachten bekomme ich von einer Freundin unserer Familie ein Herzpuzzle mit tausend Einzelteilen geschenkt“, verrät der Chefarzt, der mit seinen Arbeiten einen echten Farbtupfer in die Herzabteilung bringt.

Einzigartig im gesamten Umkreis

In diesem Frühjahr blickt das Innklinikum Altötting mit Dr. Notheis auf 20 Jahre Kardiologie und Herzkathederlabor zurück. Herzinfarkt, Arterienverengungen, Herzrhythmusstörungen: Das sind Erkrankungen, die seit 20 Jahren erfolgreich am Klinikum behandelt werden.

Dr. Walter Notheis darf sich auf die Fahnen schreiben, einen zentralen Beitrag zur Geschichte der Abteilung zu leisten. Schließlich war er es, der mit einem qualifizierten Team die Herzabteilung zu dem aufbaute, was sie heute ist: Einzigartig im gesamten Umkreis.

Versorgung bietet große Sicherheit für Herzinfarkt-Patienten

„Weit und breit“ suche die Herzabteilung ihresgleichen, sagt Oliver Keller, heute Standortleiter und Mitglied der Klinikleitung. Er hatte damals mit Dr. Notheis die Kardiologie und davon hauptsächlich das Herzkatheterlabor mit aufgebaut.

„Unsere gemeinsame Arbeit hat sich hervorragend entwickelt. Auf diese Erfolgsgeschichte sind wir schon ein bisschen stolz. Wir können durch unsere Versorgung den Herzinfarkt-Patienten eine große Sicherheit bieten“, so Keller.

Dr. Notheis wollte schon als Kind Arzt werden

Walter Notheis gebührt ein großer Anteil an dieser Entwicklung. Dem gebürtigen Mühldorfer war eigentlich als Kind schon klar, eines Tages den Arztberuf zu ergreifen. Als Vorbild diente nicht zuletzt sein Vater Bruno Notheis, der im Mühldorfer Norden bis 1998 eine Hausarztpraxis führte. Als Jugendlicher begleitete der heutige Chefarzt oftmals seinen Vater bei Hausbesuchen. So lernte schon der junge Walter die verschiedenen Zipperlein der Bevölkerung kennen.

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Nach dem Abitur am Gymnasium Altötting ging es zum Studium nach Würzburg. „Später habe ich ein halbes Jahr bei meinem Vater in der Praxis gearbeitet“, erzählt der Mediziner. Er war auch am Krankenhaus Mühldorf in der Chirurgie tätig. Seine beruflichen Wege führten den Arzt ins Krankenhaus Barmherzige Brüder nach Regensburg sowie im Jahre 1992 an die damals neue Uniklinik Regensburg.

„Ich mag aktiv am Patienten sein und nicht nur Pillen verschreiben.

Dr. Notheis promovierte im Fach Kardiologie. Wie er darlegt, ist für ihn der Bereich der Kardiologie zwischen der allgemeinen Inneren Medizin und der Chirurgie genau das passende Betätigungsfeld. „Ich mag aktiv am Patienten sein und nicht nur Pillen verschreiben.“ Am 16. April 2001 nahm der Arzt seinen Dienst in Altötting auf.

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Im Laufe der Zeit hat sich die Herzabteilung nicht nur ständig weiterqualifiziert und neue Behandlungsmöglichkeiten hinzugefügt. Auch die technische Ausstattung ist mitgewachsen und daher stets auf dem neuesten Stand der Medizintechnik.

Auf eine 20-Jahr-Feier mussten der Chefarzt und seine Mannschaft aufgrund der Corona-Pandemie allerdings verzichten. Überhaupt geht auch an einem hochrangigen Mediziner die Corona-Krise nicht spurlos vorüber. Es fehle das gesellschaftliche Leben, gesteht Notheis: „Ich bin ja auch ein Mensch und keine Maschine.“

Ausgleich zum Beruf findet er beim Sport

Ausgleich zu seiner beruflichen Tätigkeit findet der Mediziner auf dem Tennisplatz. Dabei könne man sich richtig auspowern. Mit seiner Frau Petra unternimmt er darüber hinaus gerne Radtouren oder sie sind gemeinsam in Sachen Nordic Walking unterwegs. „Nur auf der Couch liegen ist nicht mein Ding“, betont der Chefarzt.

Sein Ding wäre aber vielleicht eine schöne Geburtstagsfeier mit Freunden und Kollegen gewesen. Immerhin wird der Arzt am 8. Mai 60 Jahre alt. Doch auch hier grätscht Corona ungefragt dazwischen.

13 000 Herzkathederuntersuchungen und 9500 Eingriffe

Seit vor 20 Jahren die Kardiologie im Klinikum Altötting gegründet wurde, wurden laut Angaben des Innklinikums in der Herzabteilung etwa 13 000 diagnostische Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt, rund 9500 Eingriffe an den Herzkranzarterien vorgenommen sowie etwa 700 Schrittmacher und Defibrillatoren implantiert. Dr. Walter Notheis konnte in der Vergangenheit auch zahlreiche Zertifizierungen entgegennehmen.

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