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Corona im Landkreis Mühldorf

Gespanntes Warten auf Omikron im Landkreis Mühldorf – Das planen Kliniken und Hilfskräfte

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Die Corona-Lage im Kreis Mühldorf zum 23. Dezember

Omikron ist auch im Landkreis angekommen, mit acht Infektionen ist der Anteil der Variante aber noch sehr gering. Trotzdem bereiten sich Klinik und Hilfskräfte auf drastischen einen Anstieg vor.

Mühldorf – Noch spielt die Omikron-Variante des Virus im Landkreis Mühldorf keine Rolle.

Doch Kliniken und Katastrophenschutz bereiten sich auf den befürchteten, dramatischen Anstieg der Infektionen im Landkreis vor.

Die erste Gemeinde ist coronafrei: In Schönberg gibt es aktuell keine infizierten Menschen. In den anderen Kommunen gehört das Virus dagegen noch zum Alltag.

Acht von 89 ist Omikron

Acht Fälle der Omikron-Variante meldete das Landratsamt gestern, angesichts von aktuell 1105 aktiven Fällen und 89 Neuinfektionenin dieser Woche eine kleine Zahl.

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Da aber alle Vorhersagen auf einen starken Anstieg hindeuten, sind die ersten Vorbereitungsmaßnahmen angelaufen.

Verschnaufpause vor der nächsten Welle

In den Krankenhäusern ist bislang, nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Thomas Ewald, noch kein Omikron-Fall aufgetreten.

Krankenhaus-Krisenstab entwickelt Stufenpläne

Trotzdem sagt Ewald: „Wir haben uns im Krisenstab bereits intensiv mit der Bedrohung auseinandergesetzt und die vorhandenen Stufenpläne weiterentwickelt, wie wir auf steigende Zahlen von Covid-Patienten durch die Omikron-Variante reagieren.“ Diese Stufenpläne würden ständig an die Gegebenheiten anpassen.

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Dabei sorgt sich Ewald vor allem um die Mitarbeiter. Die erlebten zwar derzeit mit dem Abebben der vierten Welle kleine Erleichterungen durch den Rückgang der Patientenzahlen. „Gleichzeitig sind natürlich nach 21 Monaten Pandemiebekämpfung unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erschöpft“, sagt Ewald. „Wir starten aus einer vierten Welle direkt in die nächste große Herausforderung und müssen damit rechnen, dass die Zahl der Infektionen und der stationären Patienten die der vorhergehenden Wellen deutlich übersteigt.

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Er rechnet erneut mit einer sehr großen Belastung für die Mitarbeiterinnen. „Deshalb kann ich nur an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, Kontakte freiwillig auf das Nötigste zu reduzieren und sich impfen und boostern zu lassen.“

Die Impfquote im Landkreis steigt weiter langsam an, die Zahl der Erstimpfungen liegt über 70 Prozent, die der Zweitimpfungen aber noch darunter.

Katastrophenschutz ist vorbereitet

Auch im Landratsamt geht der Blick auf die Omikron-Welle. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt steht nach Angaben von Sprecherin Karin Huber in ständigem Kontakt und Austausch mit den Hilfsorganisationen im Landkreis sowie der Kreisbrandinspektion. „Alle Hilfsorganisationen, der Katastrophenschutz sowie die Kreisbrandinspektion befinden sich in intensiver Planung bezüglich möglicher Szenarien hinsichtlich der neuen Virus-Variante Omikron, um für den Ernstfall gewappnet zu sein“, betont Huber.

Zusammenspiel der Hilfskräfte hat bislang gut funktioniert

Sie sagt, das Zusammenspiel der Hilfskräfte habe bisher reibungslos funktioniert. „Deshalb sehen wir uns auch für kommende Herausforderungen gerüstet.“ Der Katastrophenschutz nehme die Empfehlungen des Expertenrates sehr ernst und bereite sich frühzeitig auf die Prognosen vor.

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