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„Haag aktiv“-Chef legt Rahmen fest

Das Programm für den Haager Herbstmarkt steht

Der Herbstmarkt im vergangenen Jahr war gut besucht, trotz Pandemie. „Haag aktiv“- Chef Thomas Sax will den Erfolg in diesem Jahr wiederholen.Bauer
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Der Herbstmarkt im vergangenen Jahr war gut besucht, trotz Pandemie. „Haag aktiv“- Chef Thomas Sax will den Erfolg in diesem Jahr wiederholen.Bauer

Thomas Sax, Vorsitzender von „Haag aktiv“ möchte nach dem Ausfall der drei vorherigen Märkte, den Herbstmarkt „auf alle Fälle“ durchziehen. Bei der Ausarbeitung des Programms musste allerdings eine pandemiebedingte Stolpersteine umgegangen werden.

Haag – Die Tradition der Haager Märkte reicht bis ins Mittelalter zurück. Sie überstand Kriege und Krisen, doch noch nie wurde es so kompliziert, einen Markt zu verwirklichen, wie es heute durch die Behinderung der Behördenauflagen der Fall ist. „Haag aktiv“-Chef Thomas Sax setzte sich voll dafür ein und hofft nun auf Resonanz der Bevölkerung.

Thomas Sax, Vorsitzender von Haag aktiv.

Geschäftswelt setzt Akzente im Jahresgeschehen

Schon drei Märkte mussten heuer wegen der Pandemievorgaben abgesagt werden. „Die Bremse kam immer von oben“, betont Thomas Sax. Trotz bester Vorbereitungen sei dann die Zeit zu knapp geworden. Hernach stellte sich immer heraus, dass es doch umsetzbar gewesen wäre. An den Vorarbeiten des Werberings habe es nicht gelegen: „Wir waren immer einen Schritt voraus und durften dann nicht.“

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So fasste er den Entschluss, „auf alle Fälle einen Herbstmarkt zu machen, egal was kommt“. Die Mitglieder von „Haag aktiv“ seien stets hinter ihm gestanden. Die Kooperation mit der Gemeinde habe sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Einen Akzent im Jahresgeschehen wollte die Geschäftswelt wie schon so oft setzen und zum Markt ein attraktives Rahmenprogramm gestalten. Doch aller Zusatz sei ausgebremst worden.

„Behörden haben Fuß auf der Bremse“

So fasste man schon vor Monaten den Plan, zum Herbstmarkt die Schäffler auftreten zu lassen. Die Truppe um Schäfflermeister Karl Heinz Zaulig war schon eingekleidet und trainierte bereits, als die Behörden wiederum mit Vorgaben zu Abstandsregelungen und Verantwortlichkeiten das Signal auf Rot setzten. Allgemein habe man schon gesagt, der Zeitpunkt für die Schäffler sei zu früh, räumt Thomas Sax ein, setzt aber hinzu: „Meiner Ansicht nach wäre das Ziel schon erreicht gewesen.“

Die zweite Attraktion des Herbstmarktes hätte nach ursprünglicher Planung der Erntedankgottesdienst mit Festzug auf dem Haager Bräuhausplatz gebildet. Laut Behördenmeinung, so Sax, passte das aber nicht in das Gesamtkonzept des Marktes. Er hält dagegen: „Das zeitliche Konzept vormittags der Gottesdienst und am Nachmittag der Markt wäre bestimmt aufgegangen.“ So lautet seine Aktionsbilanz für das Jahr bisher: „Gegen die Vereinbarungen, die wir als Werbering mit der Gemeinde führten, hatten die Behörden immer den Fuß auf der Bremse.“

Am 19. September kommt ein „Standardmarkt“

Nun sind die Bürger am Sonntag zu einem normalen „Standardmarkt“ geladen. Am Sonntag, 19. September, bestücken die Fieranten schon am Vormittag den Marktberg. Die Geschäfte öffnen ab 13 Uhr.

Sie setzen nach „Haag aktiv“-Chef Thomas Sax trotz aller Restriktionen ein kleines Sahnehäubchen für die Kundschaft auf den Herbstmarkt: „Die Betriebe freuen sich, dass nach langer Pause wieder ein Markt stattfindet und warten mit Sonderaktionen auf.“ So bleibe nur zu hoffen, dass die Bevölkerung sich auch hinter die Organisatoren stellt und den Marktsonntag mit ihrer Anwesenheit rege bereichert.

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