Initiative will regionalen Unternehmen helfen

Raus aus der Krise mit der COVID19-Hilfe Altötting-Mühldorf

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Bereits 56 Mitglieder zählt der neu gegründete Verein COVID-19 Hilfe Altötting-Mühldorf.

Landkreis Mühldorf/Altötting - In Altötting haben knapp zwei Dutzend Geschäftsleute, Selbständige, Kleinunternehmer und Freiberufler die Initiative "COVID19-Hilfe Altötting-Mühldorf" ins Leben gerufen. Ihr Motto: Gemeinsam raus aus der Krise.

„Wir verstehen die aktuelle Krise als Aufforderung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zwischen Selbstständigen, Einzelhändlern, Freiberuflern, klein- und mittelständischen Unternehmen mit ihren Kunden, Mandanten, Zulieferern, Partnern und Patienten. Wir sind überzeugt, dass diese globale Herausforderung eine kräftige lokale und regionale Antwort erfordert“, erläutert Stefan Mooshuber, Vorsitzender COVID19-Hilfe Altötting-Mühldorf, gegenüber innsalzach24.de.


Genau aus diesem Grund wurde der Verein gegründet. Dieser sollinformieren, verbinden, beraten und unterstützen – auch über die Krise hinaus. „Wir gehen neue Wege der Solidarität – zusammen mit den staatlichen Organen, den verantwortlichen Politikern und zum Wohle der Bevölkerung. Raus aus der Krise mit der COVID19-Hilfe Altötting-Mühldorf“, so der Pollinger Schreinermeister Mooshuber.

„Unser gemeinsames Ziel ist die wirtschaftliche Stabilisierung, Unterstützung oder Rettung von regionalen Unternehmen“, erklärt Stefan Mooshuber, Vorsitzender von COVID19-Hilfe Altötting-Mühldorf.

Ziel: Stabilisierung, Unterstützung oder Rettung von regionalen Unternehmen

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In erster Linie soll der Verein als Informations- und Unterstützungsgemeinschaft im Sinne eines wachsenden Netzwerkes für Betroffene im Zusammenhang mit der COVID19-Krise und den sich daraus ergebenden Folgen fungieren. „Unser gemeinsames Ziel ist die wirtschaftliche Stabilisierung, Unterstützung oder Rettung von regionalen Unternehmen“, erklärt Mooshuber.

Angesprochen sind alle vom Kleinstbetrieb bis zum international agierenden Mittelständler. Diese bekommen Unterstützung bei der Beantragung und späteren Durchsetzung von Hilfsgeldern. Zusätzlich soll der Verein auch ideelle und praktische Hilfe bieten. „Es soll ein starkes Netzwerk aus Beratern, Juristen, Unternehmern und Medizinern entstehen, das mit Mut und Solidarität die Menschen der Region durch diese schwere Zeit begleitet“, so Mooshuber über die Initiative. Wer Teil dieses Vereins werden will, kann dies auf der Homepage beantragen. Dort sind auch weitere Informationen zu finden.

Bereits 38 Mitgliedsanträge

Dr. med. Helge Landsmann ist stellvertretender Vorsitzender der COVID19-Hilfe Altötting-Mühldorf.

„Wir haben uns am 18. März mit 18 Mitgliedern gegründet und seitdem 38 Mitgliedsanträge von Unternehmern aus der Region bekommen“, berichtet Mooshuber. Zudem wurde eine Vereinssatzung beschlossen, die der Initiative einen rechtlichen Rahmen gibt. Die Gründung eines eingetragenen Vereins stehe kurz bevor. Neben den Vorsitzenden des Vereins wurde der Mühldorfer Arzt, Dr. med. Helge Landsmann, zum Stellvertreter gewählt.

Zudem wurde eine Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Altötting Mühldorf beidseitig beschlossen. „Aktuell sind wir dabei, einen Beirat aus professionellen Beratern und Wirtschaftsfachleuten aufzustellen“, so Mooshuber. All diese Maßnahmen haben ein Ziel: Gemeinsam raus aus der Krise!

jz

Quelle: innsalzach24.de

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