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Mehr Hilfe für Finanzschwache

Fair Ticket: Burghauser Stadtrat beschließt Gründung von Arbeitsgruppe

Die Inflation schreitet voran und die Bürger müssen sparen.
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Geld sparen steht hoch im Kurs.

Neben Weihnachtshilfe, Nebenkosten-Hilfe und Förderprogrammen: In Burghausen soll jetzt eine Arbeitsgruppe Angebote für ein künftiges FairTicket erarbeiten.

Burghausen – Die Inflation steigt, der Winter steht vor der Tür und mit steigenden Nebenkosten werden die Geldbeutel leerer. Immer mehr Menschen müssen sparen und sind auf Hilfen angewiesen. Diesem Trend will Burghausen schon jetzt mit Hilfen für seine Bürger entgegentreten. Bereits in der September-Sitzung des Stadtrats wurde eine einmalige Hilfe für Nebenkosten-Abrechnungen und eine Erhöhung der Weihnachtsbeihilfe beschlossen.

Hilfe vom städtischen Sozialamt

Den Zuschuss erhalten Bürger auf Antrag bei Elisabeth Rummert im städtischen Sozialamt. „Es sollte telefonisch ein Termin vereinbart werden, damit die richtigen Unterlagen z.B. Einkommensnachweise, Vermögensnachweise aller Haushaltsmitglieder und Mietkosten vorgelegt werden können“, so Rummert. „Einen schriftlichen Antrag muss man nicht stellen. Sollte jemand nicht mobil sein und nicht kommen können, kann er auch telefonisch (08677 887-152) die erforderlichen Unterlagen erfragen und uns dann schicken.“ Angestrebt werde eine möglichst unbürokratische Handhabung.

FairTicket in Arbeit

Nun hat der Stadtrat der Gründung einer Arbeitsgruppe zugestimmt, die sich um die Schaffung eines „FairTicket“ bemühen soll. Der Antrag war seitens der SPD Fraktion und dem Sozialreferat eingegangen. Die Arbeitsgruppe solle aus dem Geschäftsführer der BürgerInsel, den Leiterinnen des Sozialamtes und des Hauses der Familie bestehen, so Sabine Bachmeier, SPD-Stadträtin. Ziel sei es, finanzschwachen Bürgern bis zu deiner bestimmten Einkommensgrenze den Zugang zu verschiedenen Unterstützungsangeboten zu ermöglichen.

Auch Alleinerziehende und Rentner in der Zielgruppe

Mit Hilfe einer erworbenen Karte könnten so der Zugang zu Elternkursen, Dokumenten, Kultur- und Bildungsangebote sowie Freizeiteinrichtungen und ÖPNV vergünstigt werden. Das Ticket soll durch städtische Ausgleichszahlungen, Stiftungsgelder und dem Bürgersozialfonds finanziert werden und auch für benachteiligte Bürger zugänglich sein: Alleinerziehende, Senioren, Familien, Kinder, Behinderte, Flüchtlinge und allgemein alle Empfänger von Sozialleistungen. Der Zugang soll über das Sozialamt erfolgen. Gegen einen Einkommensnachweis würde dann das FairTicket mit einer einjährigen Gültigkeit ausgegeben. Für Rentner soll das geplante Ticket drei Jahre gelten.

Wann das FairTicket kommt ist noch ungewiss. Dass dem Stadtrat die Zugangsbedingungen mitgeteilt werden sollen, war vor allem Klaus Schultheiß von der FDP wichtig. Er setzte sich bereits in den vergangen Sitzungen dafür ein, dass auch Geringverdiener Hilfsleistungen aus dem Sozialfond bekommen sollten.

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