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Viele Beschwerden an den Stadtrat gerichtet

Eltern bemängeln Verkehrssicherheit in Neuötting: „Heidenangst um meine Kinder“

Eine Forderung der Eltern ist eine Tempo-30-Zone auf der Simbacher Straße im Bereich der Max-Fellermeier-Schule in Neuötting.
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Eine Forderung der Eltern ist eine Tempo-30-Zone auf der Simbacher Straße im Bereich der Max-Fellermeier-Schule in Neuötting.

Im Zuge der Bürgerfragestunde der Stadtratssitzung in Neuötting (10. Juni) äußerten einige besorgte Eltern Bedenken gegenüber der Verkehrssicherheit. Sie machen sich große Sorgen um ihre Kinder und müssten in die zukünftigen Planungen eingebunden werden.  

Neuötting – Bereits im November 2020 erkundigte sich eine besorgte Mutter bei Bürgermeister Peter Haugeneder, warum bislang noch keine Tempo-30-Zone vor der Max-Fellermeier-Schule gibt. Nach sieben Monaten trat sie erneut vor das Gremium, da noch immer nichts passiert sei. „Längst überfällig“ und „Unverständnis“ war die Resonanz ihr gegenüber auf die damalige Berichterstattung. „Ich habe eine Heidenangst um meine Kinder, wenn ich nur daran denke“, so die Mutter über die Sicherheit.

Mutter fordert „klares Zeichen für Verkehrssicherheit der Neuöttinger Kinder“

„Ich bitte sie inständig darum ein klares Zeichen für die Verkehrssicherheit der Neuöttinger Kinder zu setzen“, so der Appell der Mutter an den Bürgermeister Peter Haugeneder. Dieses Zeichen sollte rund sein, einen roten Kreis mit der Nummer 30 beinhalten und jetzt vor der Max-Fellermeiser-Schule gesetzt werden.

Allgemein mangle es an sehr vielen Stellen im Stadtgebiet an der Verkehrssicherheit. Sie selbst zähle nur zwei Zebrastreifen und unzählige gefährliche Stellen – besonders für Kinder - in der Stadt. Die Mobilität habe sich verändert und die Sicherheit wurde jedoch nicht angepasst.

Viele gefährliche Stellen: Feldstraße und Stadtplatz

Unterstützung erhielt die Mutter von anderen Eltern, die ebenfalls Beschwerden äußerten: Beispielsweise würde sich niemand in der Feldstraße an das Tempo 30 halten, es gebe keine sicheren Schulwege für Radfahrer, am Stadtplatz werden die Kinder angepöbelt, wenn sie auf den Arkaden fahren, auf der Straße sei es aber wegen ausparkender Fahrzeuge zu gefährlich. Zuletzt wurde auch der Kreisverkehr in der Bahnhofsstraße von einem Bürger kritisiert.

„Ich bin nicht da, um zu meckern oder sie an den Pranger zu stellen. Der Verkehr muss auch aus der Elternperspektive betrachtet werden. Binden Sie uns bitte in die Verkehrsplanung mit ein“, so eine Forderung der Mutter. Möglich wäre eine Arbeitsgruppe, für die sie sich selbst auch zur Verfügung stellen würde. „Lassen sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Neuöttinger Kinder wieder Heil nach Hause kommen“, so die Mutter abschließend.

Umfrage

Verkehrszählung nächste Woche

Haugeneder versprach alle Anliegen aufzunehmen und zu überprüfen. Monika Pfriender (Grünen) schlug hierzu eine Ortsbegehung vor. In Bezug auf die Max-Fellermeier-Schule erkundigte sich Verena Mayer (CSU), wann die Verkehrszählung stattfinden wird. Diese soll laut dem Bürgermeister in der nächsten Woche stattfinden. Die Ergebnisse hierzu sollen in der kommenden Stadtratssitzung im Juli vorgestellt werden.

jz

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