Spendenaktion für heimische Künstler

„Hoffentlich sehen wir uns bald wieder live!“ - Streamingaktion im Ankersaal Burghausen voller Erfolg

Nota Bene Verein zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes in Burghausen - Tanzimprovisation
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Nota Bene Verein zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes in Burghausen - Tanzimprovisation

Leere Kinosäle können auch anders genutzt werden. Um Künstler aus dem Raum Burghausen zu unterstützen, überlegte sich das Kulturbüro der Stadt eine Aktion. Dabei wurden die Auftritte der Schaffenden gestreamt und Zuschauer konnten etwas spenden.

Die Mitteilung im Wortlaut

Burghausen - Zeitgenössischer Tanz, Volksmusik, Lesungen, Jazz und Talks waren in den vergangenen Wochen aus dem Ankersaal zu hören und sehen. Das Kulturbüro Burghausen hatte im wunderbaren Ambiente des Kinosaals kurzerhand ein Aufnahmestudio eingerichtet, um regionalen Künstlern trotz Lockdown eine Bühne zu bieten.

Im Format einer digitalen Veranstaltungsreihe wurden sieben Filmbeiträge erarbeitet, die dann öffentlich gestreamt werden konnten. „Es war schön zu sehen, wie sehr sich die Künstler gefreut haben, endlich wieder auf einer Bühne stehen zu dürfen – wenn auch nur mit ‚digital‘ zugeschaltetem Publikum“, freut sich Kulturbüro-Leiterin und Initiatorin Birgit Reineke-Reiprich.

Mit dem Stream der Veranstaltung war eine Spendenaktion verbunden, bei der die Zuseher Spendentickets für den jeweiligen Beitrag erwerben konnten. In Summe brachte die ganze Aktion rund 2500 Euro ein, die nun zu 100 Prozent den Künstlern und Künstlerinnen zu Gute kommen. Die Kosten für die technische Umsetzung sowie die ganze Organisation trägt die Stadt Burghausen.

Vielfältige künstlerische Beiträge wurden geboten

Die filmischen Beiträge der beteiligten Künstler umfassten eine Krimilesung von Autor Markus Ballerstaller, unterstützt von Josef Irgmaier am Klavier, eine Lyriklesung „Drawizlbabuzi“ mit Josef Wittmann und Josef Irgmaier, eine Tanzimprovisation des Nota Bene Vereins zur Förderung des künstlerischen, zeitgenössischen Tanzes in Burghausen.

Zudem auch Jazz und Weltmusik mit dem Trio Thomas Hartmann, Georg Karger, Anno Kesting mit Sänger Martin Helmberger, die „Anhenga Musi“ und „Stoabeiß Musi“ des GTEV Almenrausch, Saxofonist Wolfgang Hanninger und Pianist Sam Hylton sowie die Podiumsdiskussion „Unbequemes Erinnern – auch ein Stück Heimatgeschichte“ über Franz Jägerstätter, die in Kooperation mit der Biennale Bavaria International veranstaltet wurde.

Videos können auf YouTube gesehen werden

„Die Aktion hat in der Lockdownphase genau den richtigen Nerv getroffen. Ich möchte allen, die für unsere KünstlerInnen gespendet haben, herzlich danken.“, so Bürgermeister Florian Schneider. „Es ist enorm, welche Vielfalt die Künstler in unserer Region bieten.

Ein großes Kompliment allen Beteiligten – Künstlern, Technikern, Organisatoren, Zuschauern – hoffentlich sehen wir uns bald wieder live!“, ergänzt das Stadtoberhaupt. Alle Videobeiträge sind auf dem Youtube-Kanal der Stadt Burghausen zu sehen.

Pressemitteilung Kulturbüro Stadt Burghausen

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