Pressebericht Polizeipräsidium München

Illegales Autorennen in Neuhausen: über 50km/h zu schnell

Neuhausen - Freitagnacht trugen ein Mini und ein VW auf der Landshuter Allee ein riskantes Autorennen aus. Am Ende wurde daraus eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. 

Am Freitag, den 1. Februar, gegen 23.50 Uhr, wurden in der Landshuter Allee durch die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung zwei Autos (MINI und VW) mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit erfasst. Die beiden Fahrzeuge wechselten dabei immer wieder die Fahrspuren und überholten sich gegenseitig. Die beiden Fahrer wurden im weiteren Verlauf dabei beobachtet, wie sie auf Höhe einer in der Dachauer Straße befindlichen stationären Geschwindigkeitsmessanlage ihre Geschwindigkeit stark verringerten, direkt nebeneinander fuhren und nach dem Passieren dieser Anlage die Fahrzeuge wieder stark beschleunigten. Dabei überholten sie sich und wechselten erneut mehrmals die Fahrspur. 

VW-Fahrer entkommt

Die Beamten verfolgten die Wägen mit einem Fahrzeug, in welches ein Videomesssystem integriert ist. Dabei errechnete dieses System eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 km/h. Erlaubt sind in diesem Bereich der Landshuter Allee 50 km/h. Angesichts der späten Uhrzeit und des damit verbundenen geringen Verkehrsaufkommens, kam es zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Aufgrund von Anhaltesignale des Polizeiwagens hielt der MINI an. Der VW-Fahrer setzte seine Fahrt fort. Bei dem angehaltenen 23-jährigen Fahrzeugführer aus München wurden der Führerschein sowie der Wagen beschlagnahmt. Gegen den zweiten, derzeit noch unbekannten Teilnehmer des illegalen Autorennens, wird ebenfalls ermittelt. 

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.

Pressebericht Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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