Nach brutaler Tat in Garmisch-Partenkirchen

Frau von Taxi-Fahrer vergewaltigt - jetzt gibt es einen Verdächtigen

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Garmisch-Partenkirchen - Die Vergewaltigung einer jungen Frau in einem Großraum-Taxi hatte Mitte August für Schlagzeilen gesorgt. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist deswegen weiterhin groß.

Die Beamten der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen arbeiten jedoch weiter mit Hochdruck an der Klärung des Falles, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd nun mitteilte. Bei dem Vorfall in der Nacht von Montag, 12. August, auf Dienstag, 13. August, war eine 24-jährige Amerikanerin am späten Abend nach einem Bierzelt- und Lokalbesuch alleine in ein Großraum-Taxi am Marienplatz eingestiegen, um nach Hause zu fahren. Im Ortsteil Burgrain stoppte der Fahrer das Taxi und vergewaltigte die junge Frau im Fahrzeug auf brutale Art und Weise. Die junge Frau wurde dabei leicht verletzt. Sie konnte sich schließlich aus den Fängen ihres Peinigers befreien und zu einem nahegelegenen Wohnhaus flüchten.

Angezeigt wurde die Vergewaltigung bei der Polizei allerdings erst am nächsten Tag, woraufhin das zuständige Kommissariat der Kripo Garmisch-Partenkirchen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II sofort umfangreiche Ermittlungen einleitete.

Tat brachte ganze Branche in Verruf

Zwischenzeitlich war die Verunsicherung bei Bevölkerung und Taxi-Fahrgästen riesengroß - und ist sie teilweise noch immer. Während der Hochphase für die Taxi-Branche in Garmisch-Partenkirchen, der Partenkirchner Festwoche, hatte die Schreckenstat zu Umsatzeinbußen für die Taxi-Unternehmer geführt. Die Vergewaltigung sei das Thema Nummer eins gewesen. Ständig hätten Kunden die Fahrer angesprochen, sagte Andreas Aichinger, Vorsitzender der Taxi-Vereinigung, damals unserem Partnerportal merkur.de.

Aichinger ging sogar noch weiter. Die Vergewaltigung habe die ganze Branche in Verruf gebracht: "Das ist das Schlimmste, was es für uns geben kann!" Deswegen erwarten er und seine Kollegen sehnsüchtig den Zeitpunkt, wann der Täter endlich gefasst werden kann. Diesbezüglich scheint die Polizei auf einem guten Weg zu sein. Denn jetzt konnten die Beamten eine Person ermitteln, gegen den sich der Tatverdacht inzwischen erhärtet hat. Diese näher nicht benannte Person hätte sich zum Tatzeitpunkt "nur vorübergehend im Raum Garmisch-Partenkirchen aufgehalten." Polizeisprecherin Carolin Hohensinn bat um Verständnis, dass man zum jetzigen Zeitpunkt "aus ermittlungstaktischen Gründen" keine weiteren Angaben machen könne.

mw/Polizei Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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