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Mädchen (14) wurde dabei verletzt

Bungee-Seil reißt: Video zeigt Unfall auf dem Gäubodenfest in Straubing

Impressionen vom Gäubodenvolksfest
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Zahlreiche Besucher gehen auf dem Gelände des Gäubodenvolksfestes. Das Gäubodenvolksfest gilt als zweitgrößtes Volksfest in Bayern dauert bis zum 22. August.

Jedes Jahr lockt das Gäubodenfest in Straubing hunderttausende Besucher an. In diesem Jahr sind die ersten Tage des zehntägigen Volksfestes jedoch von mehreren Unfällen geprägt.

Update, 15.30 Uhr - Video zeigt den Unfall auf dem Gäubodenvolksfest

Zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen kam es auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest zu einem Fahrgeschäft-Unfall. Bei dem Fahrgeschäft werden die Fahrgäste in einer Bungee-Abschusskugel etwa 50 Meter in die Luft geschleudert.

Bei dem Unfall am Dienstag (16. August) riss dann beim Vorspannen ein Seil eines kugelförmigen Fahrwagens. Eine 14-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die dramatischen Szenen zeigt ein Video:

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Zudem wurde ein technisches Gutachten angeordnet. Der Betrieb des Fahrgeschäfts wurde laut Medienberichten aktuell eingestellt. Daniel Winklmaier, stellvertretender Betriebsleiter der Ausstellungs-GmbH, sagte gegenüber dem BR, dass man direkt nach dem Unfall mit dem zuständigen Schausteller in Kontakt getreten sei.

„Das Fahrgeschäft „Hot Shot“ wurde demnach ordnungsgemäß von der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) geprüft und abgenommen“, so der BR. Beim Spannen des Seils soll jedoch der elastische Kautschuk-Teil gerissen sein. Da der sogenannte Überdehnungsschutz aber nicht beschädigt wurde, hätte die Schleuderkugel beim Abfeuern nicht unkontrolliert umherfliegen können, wie Daniel Winklmaier berichtete.

Update, Mittwoch (17. August), 7.31 Uhr – Dritter Fahrgeschäft-Unfall binnen drei Tagen

Auf dem Gäubodenvolksfest hat es den dritten Unfall mit einem Fahrgeschäft binnen drei Tagen gegeben. Am Dienstagnachmittag (16. August) sei eine 14-Jährige leicht verletzt worden, als beim Vorspannen ein Seil eines kugelförmigen Fahrwagens riss, teilte die Polizei am Abend in Straubing mit.

Die Kugel habe einen Ruck nach unten gemacht. Die 14-Jährige hatte darin mit einem 40-Jährigen gesessen, der allerdings unverletzt blieb. Normalerweise werde die Kugel durch zwei Bungeeseile in die Luft geschleudert. Wie es zu dem Unfall kam, ist aktuell Bestand der polizeilichen Ermittlungen. Zudem wurde ein technisches Gutachten angeordnet.

Bereits am Montagabend (15. August) zuvor hatte es auf dem Gäubodenfest einen Unfall mit einer Leichtverletzten gegeben (rosenheim24.de berichtete weiter unten). Und auch am Sonntagabend (14. August) war laut Polizei ein männlicher Volksfestbesucher bei einer Fahrt in einem Fahrgeschäft leicht verletzt worden. Eine erste Überprüfung der Ermittler hatte keine technischen Mängel ergeben. Die Polizei bat Volksfestbesucher, die Angaben zum Hergang des Vorfalls machen können, sich zu melden.

Das Gäubodenvolksfest war erst am Samstag (13. August) offiziell eröffnet worden. Das jährlich stattfindende Volksfest ist nach Veranstalterangaben das zweitgrößte in Bayern – nach dem Oktoberfest in München. Es gibt demnach sieben Bierzelte mit rund 27.000 Sitzplätzen sowie einen Vergnügungspark mit etwa 130 Schaustellern. Die negativen Meldungen zuletzt dämpften aber die Euphorie bei einigen Besuchern.

Erstmeldung, Dienstag (16. August)

Am Freitag (12. August) startete mit dem Gäubodenvolksfest in Straubing wieder eins der größten Volksfeste in Bayern. Am Montagabend (15. August) ereignete sich dort dann ein Unfall an einem Kinder-Karussell. Eine 30-Jährige setzte ihr Kind auf das Karussell, als ein 45 Jahre alter Mitarbeiter das Fahrgeschäft startete, wie die Polizei am Dienstag (16. August) mitteilte.

Demnach verkeilte sich der Fuß der Mutter in der Führungsschiene und sie wurde dabei mitgezogen. Sie kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus, das Kind blieb unverletzt. Gegen den Arbeiter wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. 

Neben dem schweren Unglück im Legoland mit über 30 Verletzten und dem tödlichen Achterbahnunfall in Rheinland-Pfalz, bei dem eine Frau während der Fahrt aus einem der Züge stürzte, gab es in jüngster Zeit mehrere Unfälle in Fahrgeschäften auf Festen und in Vergnügungsparks.

jg/mck mit Material der dpa

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