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Fasching in Bayern

Würzburger Narren spielen Bauernkrieg

Bauernkrieg Würzburg
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Narren inszenieren am 22.02.2014 beim traditionellen Rathaussturm in Würzburg (Bayern) eine Schlacht zwischen Bauern und Städtern.

Würzburg - Hunderte kostümierte Narren haben in der Würzburger Innenstadt eine Schlacht zwischen Bauern und Städtern - den sogenannten Bauernkrieg - inszeniert.

Kisten-Schlacht mit Hellebarden: Hunderte kostümierte Narren haben in der Würzburger Innenstadt Bauernkrieg gespielt. Unter lautem Gebrüll gingen die als Stadtsoldaten oder Bauern verkleideten Karnevalisten aufeinander los und lieferten sich an einer Stadtmauer aus Umzugskartons ein Spaßgefecht. Die schrägen Schaukämpfe gibt es in der Regel alle zwei Jahre. Sie sind die Würzburger Variante des Rathaussturms, mit dem viele Faschingsvereine die heiße Phase der „fünften Jahreszeit“ einläuten, und erinnern an ein Ereignis aus dem Bauernkrieg im 16. Jahrhundert.

Die fürstbischöflichen Truppen hatten damals einen Bauernhauptmann in Würzburg ins Verlies geworfen und später hingerichtet. Die Würzburger Bürgerschaft stand im echten Bauernkrieg allerdings an der Seite der Aufständischen. Den Karnevalisten geht es nicht um eine historisch korrekte Darstellung - das Drehbuch des Rathaussturms greift stets aktuelle politische Gegebenheiten aus der Region auf.

dpa

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