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In ihrer Freizeit zog sie sich vor der Kamera aus

Diakonie schmeißt Porno-Erzieherin raus

Donauwörth - Wer dachte, nur Katholiken seien gut darin, die Moralkeule zu schwingen, hat sich getäuscht. Die evangelische Diakonie feuerte eine Erzieherin - weil sie Pornos dreht.

Gestatten: Julia Pink, hauptberuflich Erzieherin und nebenberuflich Porno-Darstellerin, zumindest bislang. Denn das Evangelisch-Lutherische Diakoniewerk, Julias Arbeitgeber, fand ihren Nebenjob alles andere als lustig. Und als sich die 38-jährige Blondine weigerte, ihre Sex-Filmchen aus dem Netz zu nehmen, flatterte die fristlose Kündigung ins Haus: Pornos seien nicht mit christlichen Werten vereinbar.

15 Jahre hat die Frau mit dem Künstlernamen "Julia Pink" bei der Diakonie Neuendettelsau als Erzieherin gearbeitet und sich um Erwachsene mit Benachteiligung und Behinderung gekümmert. Der Süddeutschen Zeitung erzählte sie, dass sie nicht verstehe, wieso mit dem Finger auf sie gezeigt würde. Immerhin gäbe es genügend Menschen, die sich ihre Filme ansehen würden - und auf die zeige man auch nicht.

Den Rausschmiss wollte sich die attraktive Blondine nicht gefallen lassen und zog vors Arbeitsgericht. Das Urteil war ernüchternd: Fristlos darf ihr die Diakonie nicht kündigen, fristgerecht hingegen schon. Die Mitwirkung in Pornofilmen sei nach kirchlichem Arbeitsrecht eine sogenannte "Pflichtverletzung im außerdienstlichen Bereich", begründete die Arbeitsrichterin ihr Urteil.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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