News-Ticker zur Corona-Pandemie

So ist die Corona-Lage in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land

Bild der Stadt Traunstein
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Symbolbild: Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 517 aktive COVID-19-Fälle vor.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag, 25. Februar, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 61,4, Landkreis Rosenheim 76,9, Landkreis Traunstein 65,4, Landkreis Berchtesgadener Land 69,9, Landkreis Mühldorf 84,6, Landkreis Altötting 84,3 (Quelle/Stand: RKI, 25. Februar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2857, Landkreis Rosenheim 10.558, Traunstein 7430, Berchtesgadener Land 4295, Mühldorf 4560, Altötting 3884 (Quelle/Stand: RKI, 25. Februar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 419, Traunstein 191, Berchtesgadener Land 93, Mühldorf 122, Altötting 160 (Quelle/Stand: RKI, 25. Februar, 0 Uhr)
  • Mindestens 69.125 Todesfälle in Deutschland (12.281 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.10 Uhr - So ist die Corona-Lage in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 517 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 65,4. Seit der letzten Pressemitteilung am 24. Februar sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 19 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 7447 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 6739 Personen (25 Personen mehr seit der Meldung vom 24.02.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 191 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 18 COVID-19-Patienten behandelt, davon 10 auf der Normalstation und 8 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 7.593 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 4.097 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Corona-Lage im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 19 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befand sich eine Person als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4.295 (Meldestand RKI: 25. Februar, 00:00 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 69,9 (Stand: 25. Februar, 0:00 Uhr).

Von den insgesamt 4.295 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 4.081 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 121 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 19 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 74 neue COVID-19-Fälle.

Update, 18.40 Uhr - Koalition plant bis zu 25 000 Euro Strafe für Impfvordrängler

Wer sich beim Impfen gegen das Corona-Virus vordrängelt, soll nach dem Willen von Union und SPD künftig bis zu 25 000 Euro Strafe zahlen. Das sieht ein Änderungsantrag der Koalition für das Gesetz zur Fortgeltung der Regelungen über die epidemische Lage von nationaler Tragweite vor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Mittwoch berichtete. Die Angaben wurden der Deutschen Presse-Agentur am Abend aus Fraktionskreisen bestätigt. Demnach war es die SPD, die auf eine solche Regelung drängte.

In den vergangenen Wochen waren mehrfach Fälle von Mandatsträgern und anderen bekannt geworden, die sich impfen ließen, obwohl sie noch gar nicht an der Reihe waren. Darunter waren Bürgermeister, Landräte, Geistliche, Feuerwehrleute und Polizisten. Solche Verstöße gegen die Impfverordnung sollen dem Bericht zufolge künftig als Ordnungswidrigkeit eingestuft und entsprechend geahndet werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Mitte Februar angekündigt, Sanktionen gegen Vordrängler zu prüfen. Er wies damals darauf hin, dass das Infektionsschutzgesetz bereits Sanktionen wie etwa Bußgelder kenne.

Update, 16.50 Uhr - Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Deutschlands Intensiv- und Notfallmediziner haben eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang April gefordert. Drei Wochen mehr Disziplin seien entscheidend, um durch Impfungen eine schwer bis nicht mehr kontrollierbare dritte Welle zu vermeiden, sagte Gernot Marx, Präsident der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am Donnerstag. Nach einem neuen Prognosemodell der Divi könnte ein Öffnen am 7. März die Zahlen schwer kranker Corona-Patienten in Kliniken exorbitant in die Höhe treiben, hieß es.

Der bisherige Höchststand lag im Januar bei etwa 6000 Corona-Patienten auf Intensivstationen. Im Moment seien es rund 2900, was in etwa dem Höhepunkt der ersten Welle im Frühjahr 2020 entspreche und beherrschbar sei, hieß es.

Update, 14.55 Uhr - Baumarkt-Öffnungen in Bayern sorgen für Kritik an der Grenze

In den Grenzstädten Ulm und Neu-Ulm regt sich Widerstand gegen die Öffnung von Baumärkten in Bayern. Der Oberbürgermeister von Ulm, Gunter Czisch (CDU), hat sich gemeinsam mit seiner Neu-Ulmer Amtskollegin, Katrin Albsteiger (CSU), für ein einheitliches Vorgehen ausgesprochen. Eine Öffnung „in kleinen Häppchen alle paar Tage“ ergebe keinen Sinn, teilte Czisch am Donnerstag mit. „Das versteht am Ende keiner mehr. Und dann gehen die Leute von der Fahne“, so der CDU-Politiker.

Die bayerische Landesregierung hatte in dieser Woche angekündigt, dass Baumärkte, Gartencenter und auch Nagelstudios ab Montag wieder öffnen dürfen. In Baden-Württemberg ist das bislang nicht vorgesehen.

Die beiden Stadtoberhäupter verwiesen im Gespräch mit dem Südwestrundfunk (SWR) darauf, dass unterschiedliche Regeln in den beiden Nachbarbundesländern im Frühjahr 2020 zu Einkaufstourismus und Unmut bei den Bürgern geführt hätten. „Gerade im Grenzbereich sollten einheitliche Regeln gelten. Das würde auch für mehr Akzeptanz sorgen“, sagte Albsteiger dem SWR.

Aus Sicht Czischs sollte der gesamte Einzelhandel wieder öffnen dürfen, solange er sich an strengste Hygienekonzepte halte und es eine Teststrategie für die Beschäftigten gebe.

Update, 13.51 Uhr - Masken-Verweigerer schlägt Bäckerei-Vitrine ein und entwendet Kuchen

Weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trug, wollte ihm die Verkäuferin einer Bäckerei und Metzgerei in Oberfranken nichts verkaufen - da bediente sich der 48-Jährige in rabiater Weise einfach selbst. Der Mann habe die Glasvitrine des Ladens in Höchstädt im Fichtelgebirge zerschlagen, sich einen Kuchen genommen und diesen vor den Augen des Personals verspeist, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Der Wohnsitzlose sei als Corona-Leugner bekannt und auch in anderen bayerischen Städten bereits aufgefallen. Angestellte des Geschäfts hielten den 48-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Er wurde angezeigt. Die Bäckerei teilte nach dem Vorfall am Mittwoch auf Facebook ein Foto der zerschlagenen Vitrine mit dem Hinweis: „Wir haben heute Nachmittag in Höchstädt leider wegen Randale geschlossen.“

Update, 13.14 Uhr - Bayern senkt Klausuranforderungen für Schüler der elften Klassen

Wegen der Corona-Krise müssen die Schüler der elften Klassen in Bayern in diesem Schuljahr pro Fach nur zwei Klausuren schreiben. „Wir sichern trotz Corona die hohe Qualität des bayerischen Abiturs und Fachabiturs. Wichtig ist mir aber auch, dass wir eine Ballung von Schulaufgaben und Klausuren in den Präsenzphasen vermeiden“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Donnerstag in München. Dies sei auch deswegen notwendig, weil sich die 11. Klassen an Gymnasien und Fachoberschulen derzeit noch vollständig im Distanzunterricht befänden.

Bei den Schulaufgaben sieht die Neuregelung vor, dass eine pro Halbjahr und Fach geschrieben werden muss. Wenn im ersten Halbjahr bereits zwei Schulaufgaben geschrieben wurden, muss im zweiten Halbjahr keine weitere mehr erbracht werden. Die im gesamten Schuljahr 2020/21 erbrachten Leistungen können als Ergebnis für das erste wie für das zweite Schulhalbjahr gewertet werden. Für den Abiturjahrgang 2021, der bereits seit 1. Februar meist im Wechselunterricht zurück an den Schulen ist, hatte Piazolo bereits die Abiturtermine verschoben und die Zahl der Schulaufgaben im zweiten Halbjahr reduziert – Klausuren finden hier nur noch in den schriftlichen Abiturfächern statt.

Auch für die 12. und 13. Klasse der Beruflichen Oberschulen seien nun auch die Vorgaben für die sogenannten sonstigen Leistungsnachweise angepasst worden. Hier seien coronabedingt in Ausnahmefällen auch etwa nur zwei rein mündliche Leistungsnachweise pro Halbjahr ausreichend. „Trotz Corona wird es ein faires und qualitativ hochwertiges Abitur bzw. Fachabitur geben“, sagte Piazolo.

Update, 12.35 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 21 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Mittwoch, 24. Februar 21 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 25. Februar 2021, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 188 aktive FälleDie 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 25. Februar 2021, 3.10 Uhr) bei 84,6.

Update, 11.42 Uhr - Bundestag genehmigt Durchsuchung bei CSU-Abgeordnetem Nüßlein

Der Bundestag hat die Immunität des CSU-Abgeordneten Georg Nüßlein aufgehoben. Damit wurde der Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse genehmigt, wie aus der am Donnerstag einstimmig angenommenen Beschlussempfehlung hervorgeht. Nüßlein, der den Wahlkreis Neu-Ulm vertritt, war am Donnerstag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Zunächst hatte RTL/n-tv darüber berichtet. In dem Bericht hieß es, Nüßlein habe sich auf Nachfrage nicht zu dem Vorgang äußern wollen. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für ihn die Unschuldsvermutung.

Die Bundestagsverwaltung verwies auf die zuständige Generalstaatsanwaltschaft München. Diese erklärte auf Anfrage, es werde wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern gegen zwei Beschuldigte im Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Atemschutzmasken ermittelt. Der Name Nüßlein wurde dabei von der Ermittlungsbehörde nicht genannt.

„Im Rahmen dieses Ermittlungsverfahrens werden heute 13 Objekte in Deutschland und in Liechtenstein durchsucht und Beweismittel sichergestellt, die in der Folge ausgewertet werden“, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus Ruhland weiter. Weitere Details könnten derzeit nicht genannt werden.

Update, 11.08 Uhr - Aiwanger: Handel soll auch bei höheren Corona-Zahlen öffnen dürfen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat Öffnungen im Handel auch in Regionen mit höheren Corona-Zahlen gefordert. Insbesondere die Grenz-Landkreise seien besonderen Belastungen ausgesetzt, sagte Aiwanger am Mittwoch in einer Regierungs-Fragestunde im Landtag in München. Wenn man sich hoffentlich in den nächsten Wochen in Berlin und dann auch in Bayern zu einer Öffnung des Handels durchringe, müsse man auch in Gebieten mit höheren Inzidenzen Möglichkeiten eröffnen - und wenn es am Ende über Schnelltests gehe, wenn auch nicht für jeden Kunden. Aiwanger forderte: „Wir brauchen auch für diese Regionen Perspektive.“

Aiwanger setzt sich damit erneut in einem Punkt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ab. Dieser hatte zuletzt regionale Öffnungen unter anderem im Handel lediglich für Regionen mit stabil niedrigen Corona-Zahlen in Aussicht gestellt. In Gebieten mit höheren Zahlen seien allenfalls „Click and Meet“-Angebote möglich, also mit vorab vereinbarten Terminen. Über den weiteren Anti-Corona-Kurs wird kommende Woche zunächst die Ministerpräsidentenkonferenz beraten.

Update, 9.59 Uhr - Kurz setzt auf Massentests: „Lockdown hat nach sechs Wochen Wirkung verloren“

Im Gegensatz zu Deutschland, das weiterhin auf einen harten Lockdown setzt, machten in Österreich trotz höherer Corona-Zahlen schon vor zwei Wochen wieder alle Geschäfte, Schulen und Friseure auf. Warum hat sich Österreich getraut, trotz hoher Inzidenz relativ großflächig zu lockern? „Die objektive Situation war in Österreich schlicht und ergreifend, dass nach sechs Wochen der Lockdown seine Wirkung verloren hat“, sagt Kanzler Sebastian Kurz im Gespräch mit „BildLive“. „Die Menschen haben sich immer weniger dran gehalten, es hat immer mehr Verlagerungen in den privaten Bereich gegeben und ein Lockdown, wo keiner mitmacht, der hat natürlich auch wenig Sinn.“

„Wir setzen sehr stark auf das Konzept der Tests. Das ist natürlich kein Allheilmittel. Das Virus gibt es trotzdem. Es wächst auch, aber wir schaffen es dadurch, das Wachstum zu bremsen und die Öffnungsschritte vorsichtig vorzunehmen. Also durch viele Tests gibt es ein Stück weit mehr Freiheit als ohne Testungen“, so der Kanzler nun in einem Interview mit der „Bild“. Die Teststrategie ist in Österreich der entscheidende Punkt für den Lockdown-Stopp gewesen: Wöchentlich werden bei knapp 10 Millionen Einwohnern über 2,5 Millionen Test durchgeführt - ein Viertel der Bevölkerung. Das bremse das Wachstum des Virus und so könne man vorsichtige Öffnungsschritte vornehmen, sagt Kurz.

Update, 9.06 Uhr - Landkreis Altötting meldet 15 neue Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 15 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 3886 Personen (Stand: 24. Februar, 16.30 Uhr). Aktuell gibt es im Landkreis 138 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 84,3.

Update, 8.24 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 25. Februar).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen haben sich in den Landkreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickeltGestiegen sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 61,0 auf 84,3), Berchtesgadener Land (von 68,9 auf 69,9), Mühldorf (von 67,3 auf 84,6), Rosenheim (von 64,7 auf 76,9) und der Stadt Rosenheim (von 53,5 auf 61,4). Gesunken ist die Inzidenz dagegen lediglich im Kreis Traunstein (von 75,6 auf 65,4).

In der Region wurde laut RKI zwei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist jeweils eine Person im Kreis Traunstein und der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht. Das RKI korrigierte die Todeszahlen in den Kreisen Altötting (von 163 auf 160) und dem Kreis Mühldorf (von 123 auf 122).

Update, 7.11 Uhr - Söder hält „Sonderoptionen für Geimpfte” für möglich

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist der Meinung, dass es irgendwann nötig sein wird, über „Sonderoptionen für Geimpfte” zu sprechen. „Jetzt noch nicht, weil es noch zu wenig sind”, sagte Söder am Mittwochabend in der Sendung „jetzt red i” im Bayerischen Rundfunk. Aber auf Dauer könne es nicht sein, dass sich viele Menschen gegen Corona impfen lassen, andere dagegen nicht - „und für die, die sich nicht impfen lassen, alle anderen ein Stück weit dieselben Einschränkungen haben”.

Aktuell sei es für eine solche Entscheidung noch zu früh, aber auf Dauer müsse darüber geredet werden. Söder betonte in diesem Zusammenhang jedoch nochmals, dass es keine Impfpflicht geben werde. Allerdings ist aus seiner Sicht das Impfen „am Ende die Lösung” im Kampf gegen Corona - „regelmäßig impfen übrigens”. Deswegen wäre es laut Söder wichtig, auch für Kinder und Jugendliche eine Impfung zu haben.

Mehr Corona-Neuinfektionen als vor einer Woche - Inzidenz steigt

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.869 Corona-Neuinfektionen gemeldet - und damit 1662 mehr als genau vor einer Woche, am 18. Februar. Das geht aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervor. Auch die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen mit bundesweit 61,7 höher als am Vortag (59,3).

Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 385 weitere Todesfälle verzeichnet. Das ist weniger als vor genau einer Woche: Damals hatte das RKI binnen eines Tages 10.207 Neuinfektionen und 534 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von Donnerstag, 03.10 Uhr, wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.414.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 25.02., 03.10 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.226.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 69.125.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,98 (Vortag ebenfalls 0,98). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Die RKI-Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 18 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

mh/dpa

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