Voraussetzungen, Inhalte, berufliche Chancen

Chemtronik, ein Studium mit Zukunft! Bis 15. Juli bewerben

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Laborpraktika und praktische Projektversuche bilden einen wesentlichen Bestandteil des Curriculums im Studiengang Chemtronik.

Burghausen - Chemtronik am Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim heißt Vernetzung von Digitalisierung und Prozessindustrie. Im Mittelpunkt steht dabei die Automatisierungstechnik zur Steuerung chemischer und verfahrenstechnischer Prozesse. Das Kernstudium wird durch spezifische, interdisziplinäre Vertiefungsmodule ergänzt.

Studiengang Chemtronik auf einen Blick

  • Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.)
  • Dauer: 7 Semester (6 Theorie- und 1 Praxissemester)
  • Credit Points (CP): 210

Prozessautomatisierung ist integraler Bestandteil verfahrenstechnischer Prozesse, ebenso wie chemischer Anlagen. Von aufwändigen Prozessen wie der Raffinierung von Erdöl zu Benzin, der Synthese von Kunststoffen bis zum Brauen von Bier ist die Steuerung heutzutage ein wichtiges Element technischer Prozesse.

Kernthemen des Chemtronik-Ingenieurs sind Zusammenhänge der Automatisierungstechnik und insbesondere ihrer Anwendung auf chemische Prozesse und Anlagen, sowie die Konzeption der Regelung und Steuerung. Ein Schwerpunkt liegt dabei in neuen Ansätzen der Digitalisierung, wie die Nutzung von Big Data um etwa jahreszeitliche Schwankungen der Produktqualität zu vermeiden. Computerpraktika bilden die Grundlage des Erlernens fortgeschrittener Programmierung für die Regelung und Prozessleittechnik.

Laborpraktika und praktische Projektversuche bilden einen weiteren wesentlichen Bestandteil des Curriculums. Der Studiengang Chemtronik wurde gemeinsam mit Experten aus der Industrie konzipiert.

Studieninhalte und -ablauf

Die Studierenden bekommen eine fundierte Grundausbildung im ingenieurswissenschaftlichen Bereich mit Grundlagen in Chemie, Verfahrens- und Anlagentechnik. Der Schwerpunkt liegt auf der Prozessleittechnik mit Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Die Automatisierungstechnik bildet damit die Schnittstelle zwischen den Disziplinen.

In höheren Semestern werden Aspekte der Digitalisierung wie Big Data und vernetzte Apparate sowie Methoden der Prozessoptimierung behandelt. Die Sicherheitstechnik von Anlagen und ihre Umsetzung mit Mess-, Steuer und Regelungstechnik stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Fächerübergreifende Themenfelder wie Management und Innovation runden das Studium ab.

Durch gute Kontakte und Kooperation mit der Industrie im ChemDelta erhalten die Studierenden eine praxistaugliche und bedarfsgerechte Ausbildung. Im Rahmen des Praxissemesters setzen die Studierenden die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten um.

Berufliche Chancen

Basierend auf tiefgreifender Kenntnis der Automatisierungstechnik mit Anknüpfung an Verfahrens- und Prozesstechnik werden Ingenieure der Chemtronik in der chemischen, der pharmazeutischen und der Lebensmittelindustrie, dem Anlagenbau, der Umwelt- und Energietechnik und anderen Industrien für Automatisierungsaufgaben herangezogen.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Fachhochschulreife, fachgebundene/allgemeine Hochschulreife
    oder
  • Meisterprüfung plus Nachweis über ein Beratungsgespräch an der Hochschule
    oder
  • Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und mindenstens dreijährige Berufspraxis in einem zum Studiengang fachlich verwandten Bereich, ein Beratungsgespräch sowie Bestehen eines zweisemestrigen Probestudiums

Weitere Informationen auf: https://www.campus-burghausen.de/chemtronik-studium

Jetzt bis zum 15. Juli bewerben auf: www.th-rosenheim.de

Der Campus Burghausen, eine Tochter der Hochschule Rosenheim.

Allgemeine Fragen zur Studienwahl

Ferdinand Bär
08031 / 805- 2489
studienberatung@th-rosenheim.de
www.th-rosenheim.de/studienbewerber.html

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Quelle: innsalzach24.de

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