Lebensretter zwischen Österreich und Bayern

„Künftig auch auf Rückfahrt von Vignettenpflicht befreit"

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Berchtesgadener Land/Traunstein/Salzburger Land - Die Empörung war groß, als bekannt wurde das die bayerischen Einsatzkräfte in Österreich Maut zahlen müssen. Nun scheint Bewegung in die Angelegenheit zu kommen:

Die Rettungskräfte aus der Region fahren regelmäßig zu Einsätzen ins benachbarte Österreich. Und sollen dafür Maut bezahlen. Zumindest für den Rückweg, da nach einem abgeschlossenen Einsatz kein Notfall mehr vorliegt. Schnell machte sich Empörung breit, doch wie das Nachrichtenportal salzburg.orf.at berichtet, kommt jetzt offenbar Bewegung in die Sache. 

Aktuell liefen Gespräche mit der Asfinag, um auch die Rückfahrten der bayerischen Retter kostenfrei zu halten. Walter Riepler, verantwortlich für die Mautkontrollen der Asfinag, hat gute Neuigkeiten für die Einsatzkräfte: „Künftig werden die Bayern auch für die Rückfahrt nach Hause von der Vignettenpflicht befreit sein.“

Seine Ursache hat der Streit um die Maut auf den österreichischen Straßen unter anderem in den gemeinsamen Alarmplänen. Fest in diese Pläne integriert ist beispielsweise das Einsatzleitfahrzeug (ELW2) der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften aus dem Berchtesgadener Land. So ist ein entsprechendes Fahrzeug auf der österreichischen Seite nicht erforderlich. Gleichzeitig wird die Bergwacht Freilassing bei Höhlenunfällen im Salzburger Raum alarmiert.

Quelle: BGland24.de

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