Unternehmen mit Behörden in Kontakt

Mehrere Corona-Fälle bei Saline Bad Reichenhall und Molkerei Berchtesgadener Land

Bad Reichenhall/Piding - Mehrere Mitarbeiter der Saline in Bad Reichenhall und der Molkerei Berchtesgadener Land haben sich mit Corona infiziert.

13 Mitarbeiter der Saline in Bad Reichenhall sowie drei der Molkerei Berchtesgadener Land haben sich mit Stand 20. Oktober mit Corona infiziert.


Wie Saline-Pressesprecherin Daniela Pflug auf Anfrage von bgland24.de sagt, gebe es keinen spezifischen Anlass, der zu den Erkrankungsfällen in ihrem Unternehmen geführt habe. Der Betrieb sei jedenfalls nach wie vor aufrecht, „Produktion und Lieferung laufen“. Von Unternehmensseite wurden zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen weitere ergriffen, wie Pflug ausführt: Die bislang geltenden konzernweiten Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie auch allgemeine Verhaltensregeln - als Beispiele führt die Sprecherin Desinfektionsmaßnahmen, Mindestabstand sowie die Vermeidung von Körperkontakt an - seien durch eine komplette Maskenpflicht auf dem gesamten Werksgelände - also auch im Freien - erweitert worden.

Die Belegschaft haben auch Verhaltensregeln für den Gefahrenfall bekommen, etwa, was den Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen anbelange. Mit den Behörden stehe man bezüglich der derzeitigen Situation in enger Verbindung.


Molkerei Berchtesgadener Land: Infektionsketten werden ermittelt

Bei der Molkerei Berchtesgadener Land befinden sich derzeit in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt von den insgesamt 500 Mitarbeitern sechs in Quarantäne, drei davon seien mit Corona erkrankt. Bei den drei nicht mit Corona infizierten Personen, die in Quarantäne seien, handle es sich um Kontaktpersonen der Kategorie 1. Ein „gemeinsames Ereignis“, welches zu den Infektionen geführt haben könnte, sei nicht bekannt. Die Infektionsketten würden nun zusammen mit den Behörden ermittelt. Der laufende Betrieb sei von den Krankheitsfällen nicht berührt, wie Sprecherin Barbara Steiner-Hainz auf Anfrage von bgland24.de sagt. Das seit Mitte Februar eingeführte strenge Hygienekonzept sei wirksam.

Man stehe jedenfalls - wie schon seit Beginn der Pandemie - mit den Behörden in ständigem Kontakt. „Unser Hygienekonzept wurde am 27. August vom Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern geprüft und für gut befunden“, betont Steiner-Hainz.

Auch auf beliefernde Bauernhöfe hätten die Krankheitsfälle keinen Einfluss: „Die Milchabholung ist sicher“, so die Pressesprecherin abschließend.

Kein Corona-Ausbruch bei Bundeswehr

Nicht bestätigt haben sich indes Gerüchte, wonach es bei der Bundeswehr in Bad Reichenhall einen Corona-Ausbruch gegeben habe: Laut Bundeswehr-Pressesprechern gebe es diesbezüglich nichts zu vermelden.

-dp-

Rubriklistenbild: © dpa/Molkerei Berchtesgadener Land

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