+++ Eilmeldung +++

Retter eilen über Grenze zu Hilfe

Schweres Zugunglück in Tschechien: Rund 30 Verletzte, mehrere Tote - Zug startete in Deutschland

Schweres Zugunglück in Tschechien: Rund 30 Verletzte, mehrere Tote - Zug startete in Deutschland

Stauprognose für Pfingsten

Hier ist am Pfingstwochenende mit Staus zu rechnen

+

Bayern - Normalerweise ist zu Pfingsten sicher mit Stau auf den Autobahnen zu rechnen. Besonders am Inntaldreieck kennt das der regionale Autofahrer. Zu Zeiten von Corona und Reisebeschränkungen ist die Staugefahr nicht geringer. 

Mit dem Pfingstwochenende starten in Bayern die zweiwöchigen Pfingstferien. Für viele Familien wäre das der Startschuss für einen Urlaub im Ausland. Dieses Jahr unterliegt die Planung der entspannten und erholsamen Zeit aber einigen Auflagen. Da die Landesgrenzen obendrein fast ausschließlich nur mit triftigem Grund überquert werden dürfen, wird der Inlandstourismus stärker vertreten sein. Das wiederum wird sich höchstwahrscheinlich auf den Straßen widerspiegeln, wie der ADAC prognostiziert


A8 und A93 in beiden Richtungen staugefährdet 

Im Zuge der Lockerungen in vielen Bundesländern und der Öffnung der meisten Hotels, Gasthäuser und anderen Unterkünften in Bayern, ist der Tourismusliebling nicht nur Ausgangspunkt für verstärkten Verkehr. Bayern ist auch das Ziel vieler Urlauber, weshalb etwa auf der A8 sowohl Richtung München als auch Richtung Salzburg mit verstärktem Verkehrsaufkommen und eventuell auch Stau zu rechnen ist. 

Selbiges gilt für die A93 zwischen Inntaldreieck und Kufstein. Obwohl die Grenze zu Österreich für Touristen nicht offen ist und stichprobenartig Kontrollen durchgeführt werden, sind Lkw zu erwarten. Diese fahren im Übrigen auch am Pfingstmontag, weil das Fahrverbot für sie an Feiertagen während der Corona-Krise außer Kraft gesetzt wurde. Gerade bei Reisen in grenznahe Gebiete sollten das einplanen. 


Bei stockendem Verkehr und Stau: Rettungsgasse nicht vergessen 

Tritt dann der Fall der Fälle ein und die Reise kommt ins Stocken, darf die Rettungsgasse nicht vergessen werden. Was oft vergessen wird: schon bei stockendem Verkehr muss Platz gemacht werden. Der ADAC weißt ausdrücklich darauf hin, schon im Vorfeld der Staubbildung muss die Rettungsgasse gebildet werden. Da das aber leider in der Vergangenheit als schwieriger als gedacht herausgestellt hat, gibt es an manchen Stellen Hilfsmittel, um den Verkehr anzuleiten wie etwa auf der A8 zwischen München-Süd und Holzkirchen.

Weiter führt der ADAC aus, dass bei schmalen Fahrbahnen, welche das nach links und rechts Ausweichen nicht zulassen, versetzt zu fahren. Durch ausreichenden Abstand zum vorderen Auto, kann im Ernstfall sofort nach rechts eingefädelt werden. So können Rettungskräfte auch an Baustellen mit sehr schmalen Fahrbahnen schnell und sicher den Stau durchfahren.

Deutschlandweit vorhergesagte Stau-Hotspots 

Wer das verlängerte Wochenende oder sogar die ganze Zeit der Pfingstferien nutzen möchte, sollte sich die Staustrecken kennen, die am Wochenende voraussichtlich besonders belastet sein werden. Die Großräume der Städte München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Berlin und Hamburg sind wie zu jeder Urlaubszeit Schwerpunkte für langsamen und teils stillliegenden Verkehr und können auf jeden Fall mit gutem Gewissen zu Stoßzeiten umfahren werden. 

Der ADAC führt weiter folgende Streckenabschnitten an, auf denen es zu Staus kommen kann: 

  • A1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck
 
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin

  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau

  • A4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Chemnitz – Dresden
  • A5 Hattenbacher Dreieck – Darmstadt – Karlsruhe

  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
 
  • A7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Füssen/Reutte

  • A7 Hamburg – Flensburg

  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 München – Nürnberg – Berlin
  • A81 Stuttgart – Singen


mda mit Material des ADAC

Quelle: rosenheim24.de

Kommentare