Herrmann appellierte an Autofahrer

Ein Todesfall und 768 verletzte Kinder in Bayern bei Schulweg-Unfällen

Bayern -  768 Kinder sind im vergangenen Jahr im Freistaat auf ihren Schulwegen bei Unfällen verletzt worden. Ein Kind kam tragischerweise auch ums Leben.

Nach Angaben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) war die Zahl der Unfälle ebenso wie die Zahl der Verletzten (minus 5,7 Prozent) leicht rückläufig. Von 2018 auf 2019 sank die Unfallzahl um rund acht Prozent auf 649, teilte er am Mittwoch in München mit.


Ein Schulkind kam im vergangenen Jahr auf dem Schulweg ums Leben. Im Jahr zuvor (2018) waren es noch vier Todesfälle. Herrmann appellierte an alle Autofahrer, auf Schulkinder im Straßenverkehr besonders aufzupassen. Gerade Schulanfänger könnten Abstände und Gefahren noch nicht richtig einschätzen und seien daher besonders gefährdet. Speziell zu Schuljahresbeginn sollten Autofahrer noch achtsamer sein.

mz/dpa

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