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Kommission legt fest

EU-Urteil: "Bayerische Breze" wird geschützt

Breze
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Die bayerische Breze muss aus Bayern kommen. Die Herkunftsangabe wurde jetzt offiziell geschützt.

München - Wo Bayern draufsteht, muss auch Bayern drin sein - dies gilt auch für die Brezn. Die Europäische Kommission hat für das Laugengebäck ein spezielles EU-Gütezeichen vergeben.

Wie das „Bayerische Bier“ muss auch die „Bayerische Breze“ wirklich aus Bayern stammen. Die Europäische Kommission hat für das Laugengebäck das EU-Gütezeichen „geschützte geografische Angabe“ vergeben. Dies teilte die Vertretung der EU-Kommission in München am Freitag mit. In das Register der geschützten Herkunftsbezeichnungen wurden folgende Schreibweisen eingetragen: „Bayerische Breze“, „Bayerische Brezn“, „Bayerische Brez'n“ und „Bayerische Brezel“.

Mehr als 1100 Lebensmittel und Agrarprodukte sind den Angaben zufolge inzwischen EU-weit gegen missbräuchliche Nutzung geschützt. Darunter auch andere bayerische Erzeugnisse wie der „Allgäuer Bergkäse“, der „Schrobenhausener Spargel“ und die „Nürnberger Rostbratwürste“. Für das Gütezeichen muss mindestens eine der Produktionsstufen - also Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung - im Herkunftsgebiet durchlaufen werden.

Beim Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk ist die Freude über das EU-Gütezeichen für die Breze groß. Der Verband hatte den Antrag bei der Europäischen Kommission eingereicht, sagte dessen Geschäftsführer Wolfgang Filter. „Die Brezn ist nicht nur ein super Gebäck, sondern ein Identifikationsmerkmal für das Land Bayern und das Bäckerhandwerk.“ Nicht umsonst sei die Breze zusammen mit zwei Löwen das Wahrzeichen des Bäckerhandwerks.

dpa

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