Rettungseinsatz in dichtem Bergwald

Chiemgauerin (55) bricht am Wappachkopf bewusstlos zusammen

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Bayerisch Gmain - Eine 55-Jährige ist am Montagmittag vom Wappachkopf gerettet worden, nachdem sie unvermittelt bewusstlos zusammengebrochen war. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Montagmittag eine akut intern erkrankte 55-jährige Wanderin vom Wappachkopf im nördlichen Lattengebirge gerettet. Die Frau aus dem Landkreis Traunstein war mit ihrem Mann vom Wanderparkplatz am Bayerisch Gmainer Alpgarten zum Dötzenkopf aufgebrochen und dann kurz unterhalb des Wappachkopf-Gipfels plötzlich bewusstlos zusammengebrochen, wobei sie ihr Mann noch auffangen konnte und so verhinderte, dass sie stürzt und sich zusätzlich verletzt.

Bayerisch Gmain: Rettung in dichtem Bergwald - Bilder vom Einsatzort

 © Leitner, BRK BGL
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Der Ehemann und weitere Wanderer, darunter eine Sanitäterin der BRK-Bereitschaft Teisendorf und ein Polizist aus Trostberg setzten einen Notruf bei der Leitstelle Traunstein ab und leisteten Erste Hilfe. Da die Einsatzstelle im dichten Bergwald lag, fuhr die Bergwacht Bad Reichenhall bis ans Ende der Schmölzl-Forststraße und stieg dann zu Fuß auf und wieder ab; die Bergwacht Teisendorf-Anger stieg gleichzeitig vom Wanderparkplatz aus auf. Als die Rettungskräfte eintrafen, war die von den Ersthelfern gut versorgte Frau bereits wieder ansprechbar.

„Christoph 14“ setzte den Notarzt und einen Bergwacht-Luftretter per Tau zwischen den Bäumen am Wappachkopf-Gipfel kurz oberhalb der Einsatzstelle ab, wobei Windböen das Manöver ziemlich schwierig gestalteten. Arzt und Sanitäter versorgten die Frau; danach brachten sie die Retter unter vereinten Kräften mit der Gebirgstrage bis zum Wappachkopf-Gipfel, wo sie „Christoph 14“ zusammen mit dem Arzt am Tau nach Bayerisch Gmain ausfliegen konnte. Per Heli gings vom Zwischenlandeplatz weiter zum Klinikum Traunstein. Der Mann stieg zusammen mit der Bergwacht zum Parkplatz ab. Zehn Bergretter waren rund zwei Stunden lang gefordert.

Pressemitteilung des Bayerischen Roten Kreuzes

Quelle: BGland24.de

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