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Mehr bezahlbarer Wohnraum in der Region

Baugebiet „Am Grünbach“: 20 neue Wohnungen für St. Wolfgang

Ein zweistöckiges Gebäude ist am nördlichen Rand des Baugebiets „Am Grünbach“geplant.
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Ein zweistöckiges Gebäude ist am nördlichen Rand des Baugebiets „Am Grünbach“ geplant.

Der Gemeinderat St. Wolfgang genehmigt zweistöckiges Gebäude am nördlichen Baugebiet „Am Grünbach“.

St. Wolfgang Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen gibt es auch in St. Wolfgang. Der Gemeinderat hat nun grünes Licht für ein Sozialmietwohnungsbauprojekt auf dem letzten noch freien Grundstück im Baugebiet „Am Grünbach“ gegeben. Den Zuschlag hatte in nichtöffentlicher Beratung die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wasserburg (GWG) bekommen, informierte Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) jetzt in der öffentlichen Sitzung.

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Ein längliches Gebäude mit zwei Stockwerken und ausgebautem Dachgeschoss am nördlichen Rand des Baugebiets hat die GWG auf der unbebauten, rund 3000 Quadratmeter großen Parzelle im Eigentum der Kommune geplant.

20 Wohnungen sollen entstehen

Eine Entwurfsplanung wurde im Juli 2020 im Gemeinderat vorgestellt und fand allgemeine Zustimmung. Um die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens zu erreichen, plant die GWG 20 Wohnungen in einem Mix aus Zwei- bis Vierzimmerwohnungen von 52 bis 100 Quadratmetern.

Erst jetzt sei ein Problem aufgefallen, sagte Gaigl. Das Gebäude würde 75 Zentimeter höher als in der Nachbarschaft. Daraus ergebe sich, dass das Dachgeschoss zu zwei Drittel höher als zwei Meter ausgebaut werden könne und somit als Vollgeschoss zähle. Hintergrund war wohl, mehr Wohnungen zu schaffen. Laut Bebauungsplan seien drei Vollgeschosse nicht zulässig. An der vorgestellten Entwurfsplanung habe die GWG zwischenzeitlich aber nichts verändert, betonte Gaigl.

Werner Axenböck (CSU) erinnerte, dass gleich gegenüber des nun geplanten GWG-Bauprojekts der Krahmer Bauunternehmer Maier ein Geschosswohnungsbauprojekt bereits realisiert hat. Auch Maier habe den Wunsch gehabt, etwas höher bauen zu dürfen als im Bebauungsplan definiert, um mehr Wohnraum schaffen zu können. Das wurde im Gemeinderat aber abgelehnt. Dann könne man nun der Planung der GWG auch nicht zustimmen.

Lesen Sie auch: St. Wolfgang setzt auf sozialen Wohnungsbau – GWG Wasserburg steigt ein (Plus-Artikel OVB-Online)

Sollte der Abweichung dennoch zugestimmt werden, dann müsse man der Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft im Landkreis Erding noch mal die Chance einräumen ein Angebot abzugeben, forderten Eva-Maria Rottenwaller und Franz Finger (beide CSU).

Auf Forderung aus dem CSU-Block im Gemeinderat waren die Erdinger im März auch an dem Projekt beteiligt worden und präsentierten darauf ihr Mietwohnkauf-Modell. Trotz einer Fristverlängerung bis Ende August sei aber bei der Gemeinde kein Angebot eingegangen, berichtete Verwaltungsleiter Christian Miksch.

GWG muss sich an Bebauungsplan halten

Florian Axenböck (FW) forderte, die GWG müsse sich an die gültigen Bebauungsplanvorgaben halten. Dem stimmte auch Gaigl zu und sagte, die GWG soll eine entsprechende „architektonische Lösung“ suchen.

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Wenn die Wohnungsbaugenossenschaft ihre Planung anpassen muss, dann werden baulich wohl weniger Wohnungen möglich sein, befürchtete Franz Seidl (CSU) mit der Folge, dass die Mietpreise „rauf gehen“ könnten. Der geschäftsführende Vorstand und GWG-Vorstandsvorsitzende Martin Hintermayr hatte bei der Entwurfspräsentation im Juli 2020 erklärt, die Kaltmiete betrage in den GWG-Projekten durchschnittlich 6,97 Euro pro Quadratmeter. Einstimmig beschlossen wurde am Ende, dass sich der Bauherr an den gültigen Bebauungsplan zu halten hat.

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