Wein trinken macht schlau

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Kranzberg - In vino veritas: Ein mäßiger Weinkonsum geht mit einer besseren Leistungsfähigkeit des Gehirns einher.

Diesen Zusammenhang haben jetzt norwegische Forscher in einer Studie mit mehr als 5000 Probanden aufgezeigt. Sie führen diesen positiven Effekt auf die im Wein enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die sog. Flavonoide, zurück.

Dass regelmäßiger geringer bis mäßiger Alkoholgenuss das Risiko für Schlaganfälle, Herzerkrankungen und Demenz verringert ist schon länger bekannt. Jetzt untersuchten die norwegischen Forscher bei 5033 Männern und Frauen, ob zwischen dem Konsum verschiedener alkoholischer Getränke in unterschiedlichen Mengen und der Hirnleistung ein Zusammenhang besteht.

Ergebnisse sprechen für mäßigen Weinkonsum

Dazu mussten die Probanden über einen Zeitraum von sieben Jahren regelmäßig verschiedene Tests zur Hirnleistung durchlaufen, in denen Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis und Denken geprüft wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ein moderater Weinkonsum Vorteile gegenüber einem völligen Alkoholverzicht haben kann. Wer das Weintrinken nicht übertreibt, weist im Durchschnitt bessere Hirnleistungen auf. Als moderaten Weinkonsum stufen die Wissenschaftler ein bis zwei Gläser pro Woche ein.

Verantwortlich für den positiven Effekt des Weins auf die geistige Leistungsfähigkeit könnten die dain enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die Flavonoide, sein. Ihnen wird eine ganze Reihe positiver Eigenschaften zugeschrieben, so zum Beispiel Schutz vor Krebs und Herz-und Kreislauf-Erkrankungen oder eine Verbesserung des Langzeitgedächtnisses.

Es geht auch ohne Alkohol

Natürlich ist gegen den Konsum von ein oder zwei Gläsern Wein in der Woche nichts einzuwenden, aber es ist auch möglich, ohne Alkohol in den Genuss des positiven Effekts der im Wein enthaltenen Flavonoide zu kommen. Diese Möglichkeit bieten Resveratrol-haltige Nahrungsergänzungsmittel.

Resveratrol ist ein Flavonoid, das vor allem in der Schale von Weintrauben, aber auch in Himbeeren, Blaubeeren, Pflaumen, Erdnüssen sowie Knöterichpflanzen vorkommt. Vor allem Rotwein enthält überdurchschnittliche Mengen des Flavonoids, denn bei der Herstellung von Rotwein werden durch das Vergären ganzer Trauben wesentlich mehr Wirkstoffe extrahiert als beim ohne Schale und Kern ablaufenden Gärungsprozess von Weißwein.

Als Bestandteil des Abwehrsystems dieser Pflanzen dient Resveratrol dazu, erhöhte Belastungen, zum Beispiel durch starke UV-Strahlung oder Ozon, ohne Schäden zu ertragen. Diese sog. antioxidative Wirkung entfaltet Resveratrol auch beim Menschen. Es verhindert, dass sog. freie Radikale, das sind aggressive Teilchen, die bei den Organismus belastenden Umwelteinflüssen wie erhöhte UV-Strahlung oder bei starker körperlicher Belastung entstehen, die Zellstruktur verändern.

Auf diese Weise kann uns Resveratrol vor gesundheitlichen Schäden durch Gefäßerkrankungen oder vor Krebs schützen. Außerdem kann es auch unsere Hirnleistung steigern – und dies ganz ohne Alkohol.

(Pressemitteilung Dr. Kaske GmbH & Co. KG)

Quelle: rosenheim24.de

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