Libanesen knacken Hummus-Rekord

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Die libanesischen Köche beim Rekord-Versuch

Beirut - Viele Köche verderben nicht unbedingt den Brei: 300 libanesische Köche haben einen neuen Hummus-Weltrekord aufgestellt und damit das Nachbarland Israel entthront. Mit REZEPT!

Die Köche stellten insgesamt 10.452 Kilogramm der orientalischen Spezialität auf einer riesigen Platte her und sicherten sich damit ihren Platz im Guinness-Buch der Rekorde.

Der Libanon und Israel liefern sich seit einiger Zeit einen gastronomischen Wettstreit: Im Januar wurden in einem hauptsächlich von Arabern bewohnten Dorf in Israel in der Nähe von Jerusalem vier Tonnen Hummus aus Kichererbsen, Sesampaste, Olivenöl, Zitronensaft und Knoblauch hergestellt, was einen ersten Eintrag ins Guinness-Buch brachte. Vier Monate vorher hatten wiederum Köche im Libanon rund 2000 Kilogramm Zutaten zu dem Kichererbsenbrei verarbeitet.

Hummus wird in der Regel aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch, Petersilie, (Chili) und Kreuzkümmel hergestellt. Der Brei hält sich im Kühlschrank in der Regel mehrere Tage. Je nach Zutaten kann das Aroma dabei mit zunehmender Lagerung an Intensität zunehmen. Hummus zählt vor allem im Libanon, den Palästinensischen Autonomiegebieten, Israel und Syrien zu den Nationalspeisen, ist aber im gesamten Nahen Osten als Speise verbreitet.

Hier ist ein Rezept für Interessierte (für 4 Personen):

Zutaten:

1000 g Kichererbsen, getrocknet
32 EL Öl (Oliven)
12 Zehe/n Knoblauch, gepresst
16 EL Zitronensaft
16 EL Sesampaste (Tahini)
Salz
Paprikapulver
Cayennepfeffer

Zubereitung:

1. Die Kichererbsen am Vortag einweichen - in der 3-fachen Menge Wasser zum Gewicht der Erbsen gerechnet.

2. Am nächsten Tag werden sie gekocht, bis sie weich sind. Das Wasser abgießen, aber aufheben.

3. Die Kichererbsen werden nun püriert und danach alle anderen Zutaten zugegeben. Es muss eine glatte, nicht zu feste Paste entstehen. Ist sie zu dick, etwas Öl oder Kochwasser zugeben.

Dazu schmeckt Pitta-Brot, Vollkornbrot oder auch Gemüsestückchen zum Dippen.

Quelle: rosenheim24.de

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