Küchen-Pflege 1: Grundreinigung

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Mit richtiger Pflege bleibt Ihre Küche lange Zeit wie neu

Wer seine Küche liebt und womöglich ein kleines Vermögen in seine Kochoase investiert hat, sollte einige Tipps für die richtige Pflege beachten. Lesen Sie hier: die Grundreinigung.

Grundsätzliche Tipps:

1. Entfernen Sie auftretende Verschmutzungen möglichst sofort. Oft sind dann gar keine Reinigungsmittel nötig. 

2. Damit der Schmutz nicht in die Poren gerieben, sondern herausgeputzt wird, stets in Faser bzw. Strukturrichtung bürsten bzw. wischen.

3. Stehende Nässe, insbesondere auf Fugen und Türunterkanten ist unbedingt zu vermeiden.

4. Zur Verwendung kommen alle im Haushalt üblichen, milden, wasserlöslichen Reinigungsmittel.

5. Nicht geeignet sind Sanitärreiniger, Reiniger mit scheuernden oder aggressiven Inhaltsstoffen wie Salmiak, Aceton, Nitroverdünnung und Lösungen die mit Tri... oder Tetra... beginnen.

6. Polituren bzw. Pfegewachse sind für die Pfege ebenso ungeeignet wie Geschirrspülmittel. Für hartnäckige Verschmutzung Waschbenzin, Glasreiniger oder Spiritus verwenden.

7. Benutzen Sie niemals einen Dampfstrahler oder einen Schlauch.

Edelstahl-Oberflächen:

Beim Reinigen von Edelstahloberfächen ist darauf zu achten, dass Sie einen milden nicht scheuernden Edelstahlreiniger verwendet. Benutzen Sie keinesfalls kratzende metallische Schwämme bzw. Bürsten und scheuernde, soda-, säure- oder chlorhaltige Putzmittel, sondern nur handelsübliche Spülmittel oder Allzweckreiniger, die für Edelstahl / Aluminium geeignet sind.

Nach dem Reinigen sind die Oberfäche mit einem fusselfreien Tuch zu trocknen und mit Edelstahlpfegemittel pfegen.

Wichtig: Frühzeitiges Reinigen erspart später ein mühevolles Entfernen von hartnäckigen Verschmutzungen. Keine trockenen Tücher verwenden. Beim Reinigen ist darauf zu achten, dass kein Wasser in das Gerät eindringt. Reinigen Sie nur in Schliffrichtung.

Bitte lesen und beachten Sie zusätzlich die Bedienungs- und Pfegehinweise der Hersteller.

Einbauspülen aus Chromnickelstahl:

Einbauspülen aus rostfreiem Stahl pfegen Sie am besten mit einem Schwamm oder einem Vliestuch unter Verwendung von Spülmit- tel oder mit den bekannten Spezialpfegemitteln (Edelstahlreiniger, Metall-Polish).

Keine scheuernden Mittel verwenden!

Flugrost (oxydierte Eisenpartikel - z.B. Eisenspäne nach Neuinstallation von Wasserleitungen) sollte sofort mit einem handelsüblichen Edelstahlreiniger entfernt werden.

Granit-Arbeitsplatten:

Die Reinigung von Granitarbeitsplatten ist unproblematisch und mit haushaltsüblichen Mitteln wie Fensterreini- ger, Spülmittel, Essigreiniger oder Schmierseife leicht durchzuführen.

Pfege: Da der Stein hygroskopisch ist, dringt Feuchtig- keit in ihn ein und verdunstet anschließend ohne Bildung von Wasserflecken.

Massiv-Arbeitsplatten:

Zur täglichen Reinigung am besten Schmierseife benutzen. Pfege: Die zweifach mit Öl behandelten Platten müssen regel- mäßig nachbehandelt werden, denn sie vertragen nur in begrenztem Umfang die Einwirkung von Wärme, Wasser, Spirituosen und anderen Flüssigkeiten.

Wichtig:

1. Niemals Salmiak- und scheuerpulverhaltige Reinigungsmittel benutzen: Salmiak kann das Holz verfärben.

2. Vergessen Sie nicht, dass Öltücher sich selbst entzünden können und deshalb in einer dicht verschlossenen Blechdose aufbewahrt werden müssen.

Holz ist ein natürlicher Werkstoff und wird sich immer der umgebenden Luftfeuchtigkeit anpassen. Lassen Sie deshalb kein Wasser auf den Platten stehen oder feuchte Tücher darauf liegen, Ihre Platte würde dadurch eine rauhe Oberfäche bekommen, die Sie aller- dings in trockenem Zustand durch Schleifen und nachträglichem Ölen wieder in Ordnung bringen.

Stellen Sie keine heißen Töpfe ohne schützende Unterlage auf die Arbeits- platte oder andere Möbelteile.

Schichtstoff-Arbeitsplatten:

Reinigen Sie Ihre Arbeitsplatte nicht mit Scheuermittel, sondern verwenden Sie handelsübliche Reiniger wie z. B. Spülmittel oder Neutralreiniger. Pfege: Vermeiden Sie Wasser an den Leimfu- gen und an den Arbeitsplattenkanten. Trotz der guten Abdichtung kann dort Wasser eintreten, was dann zum Quellen der Arbeitsplatte führt.

Direkte Hitzeeinwirkung am Umleimer und auf den Fugen der Plat- tenverbindungen vermeiden. Wasserrückstände bitte schnellstens mit einem trockenen Tuch entfernen!

Es ist empfehlenswert, heiße Töpfe, Pfannen, Backbleche und hitzeerzeugende Geräte nur auf geeigneten Unterlagen abzustellen.

Schneiden Sie nicht direkt auf der Arbeitsplatte, sondern verwenden Sie ein Schneidbrett.

Hochglänzende Oberflächen:

Hochglänzende Oberfächen zeichnen sich durch sehr gute Reinigungsmöglichkeiten aus, da die Oberfäche komplett geschlossen ist. Anhaftender Schmutz kann so im Gegensatz zu matten Oberfächen ohne große Krafteinwirkung und unter weitgehendem Verzicht auf chemische Mittel leicht und gründlich entfernt werden.

Bei der Entwicklung dieser Oberfächen haben die Hersteller besonderen Wert darauf gelegt, eine hochwertige Optik zu erreichen sowie die Nutzung im täglichen Gebrauch und das anschließende Reinigen zu erleichtern.

Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass die verwendeten Putzmittel - möglichst Baumwolltücher (keine Mikrofaser!) - richtig sauber sind. Eventuell vorhandene Verschmutzungen wie Sand- oder Staubkörner können zu einem Verkratzen der Oberfäche führen. Für derartige Gebrauchsspuren kann der Hersteller keine Gewährleistung übernehmen.

Die verwendeten Putzmittel sollten vorher gründlich gereinigt und gespült werden. Sollten beim Putzen mineralischer oder gar me- tallischer Staub aufgenommen werden, müssen die Putzmittel permanent ausgespült werden, damit die Staubpartikel keine Spuren auf der hochglänzenden Fläche hinterlassen können.

Kunststoff-Oberflächen:

Bei normalen Verunreinigungen wie z. B. durch Staub, Fingerabdrü- cke oder fettige Kochschwaden empfehlen wir den Einsatz handelsüblicher, in Wasser löslicher Haushaltsreiniger oder Spülmittel. Dazu mit sauberen, feuchten, nicht fusselnden Reinigungstüchern die Fläche gleichmäßig in beliebiger Rich- tung abwischen. Anschließend mit einem schwach angefeuchteten Fensterleder die Flächen in senkrechter Richtung ohne großen Druck abreiben. Ecken und Profle unbedingt trockenreiben.

Wichtig: Niemals mit Scheuermitteln, Nitroverdünnung, Azeton und Nagellackentferner arbeiten.

Porzellan- und Steingutgeschirr hat an der Unterseite einen unglasierten Rand. Beim Schieben über die Arbeitsplatte können deshalb leichte Kratzer entstehen.

Samtmatte Oberflächen:

Der Samtmatteffekt bei Küchenmöbelfronten wird durch ein besonderes Silikatmineral im Lack erreicht, das durch seine Porosität das einfallende Licht „schluckt“ und deshalb matt und samtig wirkt. Manchmal werden diese Oberfächen auch „pelle di pesca“ (=Pfirsichhaut) genannt. Die Porosität macht diese Oberfäche gegen stark gefärbte Flüssigkeiten wie z.B. Johannisbeersaft, Tomatenketch- up oder Rotwein aber auch Fettspritzer empfindlich.

Etwaige Flecken von vor allem stark gefärbten Substanzen und Flüssigkeiten möglichst sofort mit Wasser, eventuell unter Zugabe von handelsüblichen, nicht scheuernden Haushaltsreinigern, abwaschen. Die Flecken sollten möglichst nicht eintrocknen. Fleckenrück- stände, insbesondere Fettspritzer und Fettablagerungen, können mit einer 30%-igen, heißen, Schmierseifenlösung unter Zuhilfenahme einer Spül- oder Handwaschbürste (Nagelbürste) ausgebürstet werden. Diese Vorgehensweise muss unter Umständen mehrmals wiederholt werden. Bei besonders hartnäckigen Flecken können auch Reiniger mit einem Alkoholanteil von max. 15-20 % wie z.B. Sidolin oder Ajax Fensterreiniger verwendet werden.

Anschließend die Seifenreste mit lauwarmem Wasser abwaschen und mit einem Fensterleder trockenreiben.

Bei Verwendung von handelsüblichen Haushaltsreinigern bitte unbedingt darauf achten, keine gefärbten Reiniger unverdünnt oder konzentriert einsetzen, da diese Farbstoffe ebenfalls Rückstände hinterlassen können.

Mit aggressiveren Mitteln oder Scheuermittel wird die Oberfäche aufpoliert und es entsteht ein hässlicher Glanzfleck.

Möbelscharniere:

Küchenmöbelbeschläge werden mechanisch stark beansprucht. Obwohl die meisten Beschläge heute wartungsfrei sind, zahlt sich ihre zusätzliche Pfege aus. Dazu einfach ein wenig handelsübliche Vaseline in Gelenke und Drehpunkte geben.

Relings & Co.:

Alle Metallteile werden in der Regel mit einem mildem Flüssigreiniger und heißem Wasser abgewaschen, mit klarem Wasser nachgewischt und mit einem weichen Tuch trocken gerieben.

Unser Service:

Alle ASMO-Pflegetipps als pdf-Download

Quelle: Asmo Küchen

 

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Service

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare