Zur "PHARAO"-Ausstellung in Rosenheim

Der Lokschuppen bekommt einen ägyptischen Obelisken

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Dass es sich hierbei um eine Fotomontage handelt, sieht man auf dem ersten Blick. Doch unsere Fantasie ging etwas mit uns durch...

Rosenheim - Das 17 Meter lange Wikinger-Schiff auf dem Vorplatz des Lokschuppens war heuer ein Blickfang und die beste Werbung für die Ausstellung über die Nordmänner.

Klar also, dass sich das Lokschuppen-Team auch für die Ausstellung "PHARAO - Leben im alten Ägypten" etwas einfallen lassen würde.  

Lokschuppen-Leiter Dr. Peter Miesbeck offenbarte nun bei einem Pressegespräch am Mittwoch, dass zwar keine Pyramide auf dem Vorplatz aufgestellt werde, dafür aber ein "Obelisk in moderner Form". Natürlich wird er nicht so aussehen wie auf unserer Fotomontage! Schließlich muss der Rosenheimer Obelisk in einem gewissen finanziellen Rahmen passen. Ein beliebtes Fotomotiv wird er aber bestimmt trotzdem.

Flug über die Pyramiden von Gizeh

Vom 24. März bis zum 3. Dezember 2017 kommen die alten Ägypter in die Innstadt. In der Ausstellung  soll den Besuchern die Sozialgeschichte der damaligen Gesellschaft veranschaulicht werden. Sechs bedeutende Pharaonen werden dabei vorgestellt: Cheops, Hatschepsut, Thutmoses III, Echnaton, Amenophis II und Ramses II. Über die Große Pyramide von Cheos in Gizeh können die Besucher sogar einen virtuellen Flug wagen. 

Die Geschichtsinteressierten dürfen sich auf 400 Exponate und zahlreiche Medienstationen freuen. Ein Höhepunkt der Ausstellung wird dieser Sarg mit Mumie aus der Römischen Periode sein. 

Auch 15 Modelle werden einen Einblick in das Leben am Nil offenbaren, wie dieses Holzschiff mit Segeln aus dem mittleren Königreich. 

Zwangspause 2018 sinnvoll nutzen

Dr. Miesbeck will die sanierungsbedingte Ausstellungspause 2018 dazu nutzen, weitere Ausstellung vorzuplanen. Hierbei orientiere man sich an den Wünschen der Besucher. Die 'Evergreens' Eiszeit, Römer und Kelten würden da ganz oben auf den Wunschlisten für zukünftige Themen stehen. So dürfen sich die Rosenheimer wohl nach den Inkas, Alexander den Großen, Wikinger und bald den Ägyptern, auch in den nächsten Jahren noch auf spannende Ausstellungen mit einem archäologischen Schwerpunkt freuen. 

Archäologische Ausstellungen sehr gefragt

Schließlich, merkte  Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl an, wolle man Ausstellungen anbieten, die für die Mehrheit ansprechend sind, um auch die nötigen Besucherzahlen und finanziellen Einnahmen zu gewährleisten. Angesichts der erneut überzeugenden Zahlen für die aktuelle Wikinger-Ausstellung lobte Bugl den Lokschuppen-Leiter vor der versammelten Lokalpresse: "Ohne Dr. Miesbeck wäre die Erfolgsgeschichte des Lokschuppens in dieser Form nicht möglich gewesen!"

Dieses Erfolgsmodell könnte nun sogar "exportiert" werden: Die PHARAO-Ausstellung soll ab 2018 auf Reisen gehen und in anderen Städten präsentiert werden. Vorher aber sollen wieder Hunderttausende in den Rosenheimer Lokschuppen strömen! 

mg

Quelle: rosenheim24.de

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