Global Telecoms Award für Kathreins Mikrozelle

Kathrein Street Connect - kleine Zelle ganz groß

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Kathrein erhält den Global Telecoms Award für Kathrein Street Connect.

Rosenheim/ London – Kathrein Street Connect heißt die neue Erfindung des Kommunikationsunternehmens. Eine kleine starke Zelle soll künftig gewährleisten, dass das Mobilfunknetz an stark frequentierten Orten nicht überlastet.

Kathrein, ein international führender Spezialist für zuverlässige, hochwertige Kommunikationstechnik, hat für die Mobilfunklösung Kathrein Street Connect einen weiteren Preis erhalten. Das innovative System für die Mobilfunkversorgung in Innenstädten wurde mit dem renommierten Global Telecoms Award in der Kategorie "Small Cell Excellence" ausgezeichnet.

Leistungsstarke Mikrozellen gewährleisten hohe Datenraten

Kathrein Street Connect wird in den Boden integriert und erweitert an Hotspots mit hohem Datenverkehr die Kapazität eines Mobilfunknetzes. Die Lösung wurde zusammen mit dem Mobilfunkanbieter Swisscom entwickelt und kürzlich bereits mit dem RANNYs Award bedacht. Kathrein Street Connect wird in unmittelbarer Nähe einer Basisstation durch eine Kernbohrung in den Boden eingelassen und ist dadurch nicht sichtbar. Das System integriert sich somit unauffällig in die Umgebung.

Mit der Lösung werden im Mobilfunknetz stark frequentierte Orte wie Fußgängerzonen oder Stadien durch leistungsstarke Mikrozellen versorgt, um den Kunden hohe Datenraten zu bieten. In der Schweiz sind die Antennen bereits in Bern, Zürich, Basel und Lausanne im Einsatz, in weiteren Ländern laufen derzeit Testreihen. "Wir haben mit Kathrein Street Connect absolutes Neuland betreten", sagt Dr. Hermann Rodler, Leiter des Geschäftsbereichs Products bei Kathrein.

Neue Möglichkeiten bei der Netzverdichtung in Innenstädten

"Es war eine Herausforderung, die Antenne mit ihrer Halterung so zu konstruieren, dass sie unempfindlich gegen Vibrationen ist." Dies wird durch eine spezielle Halterung gewährleistet. Durch den äußerst stabilen Deckel über der Antenne kann das System auch in Straßen mit Schwerlastverkehr bis zu 40 Tonnen verbaut werden. Bestehende Infrastruktur im Boden wird genutzt. Da das System nicht wie üblich oberirdisch an Lichtmasten oder Hauswänden montiert wird, ist die Standortsuche deutlich einfacher.

Zudem ist durch die vorhandene Festnetz-Infrastruktur die Anbindung an das sogenannte Core-Netz ohne großen Aufwand möglich. Das ursprüngliche Konzept für die Bodenantenne stammt von Swisscom. "Unsere Idee und die gemeinsame Entwicklungsarbeit ist ein Erfolg. Das innovative System eröffnet neue Möglichkeiten bei der Netzverdichtung in Innenstädten. Wir sind stolz, dass die Lösung mit dem Global Telecoms Award ausgezeichnet wurde", so Heinz Herren, CTO und CIO von Swisscom.

KATHREIN-Werke KG

Quelle: rosenheim24.de

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