Wohnungsbrand in München: Vater und Töchter starben

Neue tragische Details zum Brandunglück

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München - Bei dem Großbrand in der Dachauer Straße starben am frühen Mittwochmorgen drei Menschen. Wie die tz berichtet, wurden jetzt neue tragische Details des Unglücks bekannt:

Der Brand in einem Mehrfamilienhaus nahe des Bahnhofs forderte drei Todesopfer. Der bulgarische Gebäudereiniger (37) und seine beiden 9 und 16 Jahre alten Töchter sind bei dem verheerenden Brand in der der Münchner Innenstadt ums Leben gekommen. Der Blick ins verkohlte Treppenhaus zeigt: Die junge Familie saß in der Feuerfalle. 

Ersten Erkenntnissen zufolge war eine brennende Matratze die Ursache für das Feuer. Eine möglicherweise vorsätzliche Tat haben die Ermittler bereits am Tag des Unglücks nicht ausgeschlossen. Das LKA bestätigte inzwischen, dass ein technischer Defekt definitiv ausgeschlossen werden könne. Es war also Brandstiftung.

Besonders tragisch: Die bulgarische Familie sollte gar nicht in dem Haus wohnen

Laut tz sollte das 37-jährige Todesopfer mit seinen Töchtern und der 34-jährigen Ehefrau gar nicht in dem Haus an der Dachauer Straße wohnen. Ein Bekannter sagte, dass der Bulgare vor zwei Monaten eigentlich eine andere Bleibe gefunden habe. Dann sei er von einem Kautionsbetrüger reingelegt worden, habe kein Geld mehr gehabt. Daraufhin fand er das Zimmer in der Maxvorstadt. „Er war froh, dass er ein Heim für seine Familie gefunden hatte“, erzählt sein Freund. Zurück bleibt die hilflose Ehefrau, die bei dem Inferno so grausam ihren Mann und die Kinder verlor.

Großbrand in Münchner Wohnung: Drei Tote

mb

Quelle: rosenheim24.de

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