Schleierfahnder stoppen Diebesbande bei Irschenberg

Rumänische Diebesbande hatte es auf Kosmetika abgesehen

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Irschenberg - Am Samstagnachmittag kontrollierten die Schleierfahnder einen Ford Fusion. In dem Auto wurde kistenweise Kosmetika mit einem Wert von 3.000 Euro gefunden, das die Rumänen zuvor gestohlen hatten.

Ein Ford Fusion, mit rumänischem Kennzeichen stoppten die bayerischen Schleierfahnder der Polizeifahndungsstation Kreuth am Samstagnachmittag auf der Autobahn A8 Höhe Irschenberg. Im Fahrzeug saßen vier Rumänen im Alter von 23 bis 45 Jahren.

Bei der eingehenden Kontrolle fanden die Polizisten kistenweise Kosmetika im Gesamtwert von über 3.000 Euro. Dafür hatten die vier arbeits- und mittellosen Männer eine Erklärung. Sie hatten die Ware zum Sonderpreis von 1.500 Euro am Münchener Bahnhof gekauft - ohne Quittung.

Tatsächlich stellte sich heraus, dass die vier Rumänen am Samstagvormittag, also wenige Stunden vor der Polizeikontrolle, einen Müllermarkt in Ulm "heimsuchten". Dort lenkten zwei Täter das Personal ab, während die beiden anderen teure Kosmetikartikel in zwei Einkaufswägen stapelten und per Blitzdiebstahl aus dem Geschäft stürmten. Das Personal konnte die Täter nur noch beim Wegfahren im bereitstehenden Fahrzeug beobachten.

Die vier Rumänen wurden festgenommen und wegen des Verdachtes auf Bandendiebstahl vernommen, das Diebesgut sichergestellt. Nach anfänglichem Leugnen räumten die Männer die Tat ein. Sie seien derzeit alle arbeitslos und wollten so ihre Einkünfte verbessern. Kosmetika ließen sich in Rumänien gut zu Geld machen.

Zur großen Überraschung der Rumänen mussten die Schleierfahnder sie nach Anzeigenerstattung wieder auf freien Fuß setzen. Der zuständige Ermittlungsrichter in Ulm sah eine Inhaftierung als unverhältnismäßig an und wollte keinen Haftbefehl unterzeichnen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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